Vor allem Schulen mit besonders viel „Entwicklungsbedarf“
„Gleichzeitig werden wir die Schulen, in denen es gut läuft, eher in Ruhe lassen“, sagte Scheeres dem KURIER. Schulinspektionen gibt es in Berlin seit dem Schuljahr 2005/2006, nach Angaben der Senatsverwaltung wurden alle Berliner Schulen seither mindestens zweimal überprüft. Die Pausen zwischen den Inspektionen sollen sich nach Scheeres’ Vorstellung also zukünftig verlängern oder verkürzen, je nachdem, wie es um die jeweilige Schule steht.
Den Teams, die die Inspektion vornehmen, gehören Vertreter der Schulaufsichten, Schulleitungen und Lehrerschaft an. Auch Ehrenamtliche aus nicht schulischen Berufsfeldern nehmen teil. Norman Heise, Vorsitzender des Landeselternausschusses, ist skeptisch, ob noch häufigere Schulbesuche wirklich helfen. „Schulen, die bei der Inspektion durchfallen, werden ja sowieso schon nach zwei Jahren noch mal kontrolliert“, sagt er.
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