Berlin - Absturz auf 23 Prozent: Bei den Berliner Grünen hat das Wundenlecken begonnen. Die Fraktion im Abgeordnetenhaus traf sich gestern mit ihrer Spitzenkandidatin Renate Künast zu einer Klausur.Selbstbewusst sieht anders aus. Die beiden Fraktionsvorsitzenden Ramona Pop und Volker Ratzmann saßen neben Renate Künast mit gesenkten Blicken. Die Spitzenkandidatin blies dann zum Angriff: "Der Senat drückt sich vor Entscheidungen. Wir waren noch nie so breit aufgestellt wie jetzt." Im Falle einer Regierungsbeteiligung wollen die Grünen folgende große Projekte anpacken:Charite: Erhalt des Benjamin-Franklin-Klinikums in Steglitz. Die Charité soll zum Investitions-Schwerpunkt werden, sich aber auch selber Geld am Kapitalmarkt besorgen können. Fraktionschef Ratzmann: "Wir können international in die Weltspitze gehen, das wird ein riesiger Wirtschaftsfaktor werden."Wasserbetriebe: Fraktionschefin Pop: "Ein Rückkauf durch das Land ist sinnvoll, wenn auch die Bürger etwas davon haben." Die Grünen treten daher für Preissenkungen ein.S-Bahn: Das Land Berlin soll selber neue Wagen kaufen. Der Betrieb der S-Bahn muss dann neu ausgeschrieben und vergeben werden.------------------------------
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