Niklas Stark

Mein erstes Mal Olympiastadion – mein erstes Mal Hertha

Nach seinem Debüt im blau-weißen Trikot ist der Defensiv-Neuzugang richtig glücklich.

A. Bellert
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Niklas Stark

Niklas Stark

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„Es war geil. Ich war ja zuvor noch nie im Olympiastadion. Das war schon echt genial mit den Fans, vor allem, weil wir gewonnen haben“, strahlt Stark und lässt seine Freude raus. Die ersten Spiele in dieser Saison stand er noch bei den Franken in der Zweiten Liga auf dem Platz, jetzt ist er froh, wieder Bundesliga zu spielen.

Trainer Pal Dardai wechselte den Abräumer für Stürmer Salomon Kalou ein. Niklas rückte auf die Position vor der Abwehr und tat, was der Coach von ihm sehen will: Er half, die Schwaben vom eigenen Sechzehner fernzuhalten, den Dreier zu sichern und den Saisonstart der Marke „sorgenfrei“ einzutüten.

Stark (Vertrag bis 2019) war ein Wunschtransfer des Trainers und der Hertha-Bosse. Viele Klubs (u.a. Leverkusen, Schalke) waren an dem Defensiv-Ass, das auch als Innenverteidiger spielen kann, dran. „Er kann in diesem Jahr zum Führungsspieler werden“, spart Dardai seit der Verpflichtung nicht an Lob für den neuntteuersten Einkauf der Vereinsgeschichte. Auch Ante Covic, Trainer der Hertha-Bubis, ist seit dem ersten Tag von dem Coup begeistert: „Wenn man hört, wer sich alles um ihn gerissen hat, ist das ein Erfolg für uns.“

Niklas ist ein Teamplayer und gibt brav Komplimente zurück: „Wir haben eine Menge Qualität. Ich glaube, dass wir in dieser Saison und auch in den nächsten Jahren viel erreichen können.“
Der U21-Nationalspieler, der seit seinem Wechsel vor drei Wochen immer noch im Hotel wohnt, ist talentiert, zielstrebig und entwicklungsfähig. Dardai wird es freuen. Nach seinem Hertha-Debüt will Niklas mehr. „Ich muss mich noch überall verbessern. Ich denke, dafür bin ich jetzt im richtigen Verein. Hier kann ich jeden Tag etwas lernen“, sagt er.
Das gilt nicht nur für den Fußball. Auch seine neue Heimat muss er noch kennenlernen. „Ich habe noch nicht viel gesehen. Ich weiß gar nicht, wie groß das Ganze ist“, lacht Stark.
Die Zeit, Berlins schöne Seiten kennenzulernen, wird kommen. Aber vorher geht es am Sonnabend in die Autostadt zum Vizemeister. Die blau-weiße Brust ist nach dem guten Start breit. Mit einem Dreier winkt der beste Hertha-Start aller Zeiten. „Wenn wir einen guten Tag erwischen, jeder an seine Grenze geht, dann ist da was drin.“

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