Niederlage im DFB-Pokal

Sören Brandy macht Punkt an Union Berlins Rheinfall

Volle Konzentration gilt der Wiedergutmachung gegen Lautern

M. Bunkus
Lesezeit 2 Min
Sören Brandy meldet sich gern zu Wort. Doch bei der Pokal-Pleite in Köln verschlug es auch ihm die Sprache.

Sören Brandy meldet sich gern zu Wort. Doch bei der Pokal-Pleite in Köln verschlug es auch ihm die Sprache.

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Und doch hielt der 30-Jährige in Köln vor allem nach der Pause die Klappe. „Ich habe mir zwar vorgenommen, präsenter auf dem Platz zu sein, mehr Verantwortung zu übernehmen. Ich mache das schon bewusst. Ich bin ja jetzt der Methusalem, wie ihr festgestellt habt. Da muss man auch mal Zeichen setzen“, sagte Brandy. Und sei es nur, um den Gegner zu verunsichern. „Aber bei unserer Leistung dort darf keiner den Mund vollnehmen“, sagte der Blondschopf, „also habe ich mich nach der Pause auch etwas ruhiger verhalten.“

Folglich hat er Verständnis dafür, dass Trainer Norbert Düwel nun die harte Welle fährt, gefühlt mitten in der Nacht zum Übungsbetrieb bittet. „Wir haben unsere Kleinen ja zu Langschläfern erzogen. Da musste ich heute Morgen alleine raus. Aber wir haben uns die Suppe selbst eingebrockt mit einer sehr schlechten Leistung. Da ist es völlig normal, dass die Zügel angezogen werden. Dass man auf die Fresse kriegt. Zu Recht auf die Fresse kriegt“, meinte das sympathische Schlitzohr erfrischend ehrlich.

Doch Brandy weiß als alter Fahrensmann, dass man sich bei aller notwendigen Selbstkritik auf Dauer nicht selbst zerfleischen darf. „Ich glaube, wir tun gut daran, das Pokalspiel jetzt abzuhaken. Wir haben das heute noch einmal gründlich analysiert. Lange noch in der Kabine gesprochen. Ich will darüber nicht mehr groß reden.“ Man müsse jetzt auch wieder nach vorne schauen. „Es bringt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir müssen einfach weiter hart arbeiten und uns auf Lautern konzentrieren.“

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