Niederlage im Lausitz-Test

Neue Woche, noch mehr Arbeit

Eisbären-Jungstar Lukas Reichel macht aber Hoffnung.

Benedikt Paetzholdt
Lesezeit 2 Min
Trainer Serge Aubin gibt das Kommando, die Eisbären müssen im Training noch mächtig Gas geben.

Trainer Serge Aubin gibt das Kommando, die Eisbären müssen im Training noch mächtig Gas geben.

© dpa

Cheftrainer Serge Aubin (44) sagte hinterher: „Wir sind noch dabei, unsere Basis als Team zu bauen. Wir gehen am Dienstag wieder an die Arbeit, um Korrekturen und Anpassungen zu machen, um als Team zu wachsen.“ Mit Lukas Reichel (17), Fabian Dietz (20) und Tryout-Spieler Sebastian Streu (19) kamen gleich drei EHC-Perspektivspieler zum Einsatz.

Lukas Reichel ist trotz seiner erst 17 Jahre schon ein richtig Guter.

Lukas Reichel ist trotz seiner erst 17 Jahre schon ein richtig Guter.

© City-Press GmbH

Reichel setzt Akzente

Reichel konnte im Match gegen den Kooperationspartner auch einige Akzente setzen. Aubin hatte ihn zusammen mit Maxim Lapierre und Marcel Noebels in eine Sturmreihe gestellt. Zusammen mit den beiden Routiniers lief er auch im Powerplay auf und bereitet das zwischenzeitliche 1:0 durch Lapierre im ersten Drittel vor. „Wenn du mit jemanden in der Reihe spielst, der 600 NHL-Spiele gemacht hat, macht das natürlich viel Spaß“, schwärmte er.

Reichel, dessen Bruder Thomas (20) ebenfalls zur Organisation gehört, der aber im Test für Weißwasser zum Einsatz kam, war dann auch der einzige Eisbär, der im Penaltyschießen traf. Gegen Maximilian Franzreb, der in der Lausitz wie viele andere Nachwuchscracks auch wichtige Erfahrung für die EHC-Zukunft sammeln soll.

Kampf um Platz im Eisbären-Team

Wirklich zufrieden war Reichel natürlich auch nicht mit dem Resultat. Zumal die Eisbären vergangene Woche bei einem Testspiel im Wellblechpalast mit 7:1 gegen Weißwasser gewonnen hatten, die hier ihr Sommer-Trainingslager abhielten. „Wir haben Druck gemacht, aber die Tore haben gefehlt“, sagte Reichel.

Der Fokus liegt bei ihm aber auf den kommenden Tagen und Wochen. Denn natürlich will er lieber in Berlin als in Weißwasser spielen. „Es ist am besten, in der höchsten Liga zu spielen.“

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