Nicolaj Gogow hat seinem alten Herren viel zu verdanken. „Durch ihn und City kam ich zur Musik“, sagt der Rocker-Sohn.Bereits mit drei Jahren durfte Nicolaj bei Proben von City dabei sein. „Das Schlagzeug hat mich am meisten fasziniert, weil es schön Krach machte. Schlagzeuger Klaus Selmke ließ mich ran. Auch später nahm mich Papa immer wieder zu Proben mit, sorgte dafür, dass ich mich an dem Instrument ausprobieren konnte.“ Zum Glück: Heute ist Nicolaj Schlagzeuger der Berliner Band Knorkator.
Gitarrist Fritz Puppel (l) und Sänger Toni Krahl der Band City rocken im Roten Salon der Volksbühne.
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Georgi bei City, Nicolaj bei Knorkator: Obwohl jeder von ihnen mit seiner Band viel zu tun hat, lassen es Vater und Sohn ab und zu gemeinsam krachen. „Wenn es die Zeit zulässt, treffen wir uns, rocken gemeinsam in unserer Garage“, sagt Nicolaj. „Oder wir quatschen einfach nur über Gott und die Welt. Georgi ist nicht nur der beste Papa, er ist auch mein bester Freund.“
Wenn am Sonnabend City mit ihrer „40 Jahre Am Fenster“-Tour in der Max-Schmeling-Halle (20 Uhr, Karten ab 33 Euro) auftritt, ist Nicolaj mit seinem Schlagzeug dabei. „Die Jungs hatten die Idee“, sagt Nicolaj. „Sie wollen mit mir das Jubiläum auf der Bühne feiern. Schließlich bin ich ja ein echtes City-Kind.“
Papa Georgi ist stolz, dass sein Sohn bei der Kultband für noch mehr Power sorgen wird. „Zwei Schlagzeuge auf der Bühne sind für mich kein Problem“, sagt er. „Ich kann mich durchsetzen. Meine Geige ist elektrisch verstärkt.“
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