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Berliner Autorin enthüllt

Es waren nicht nur die Nazis: DDR verschwieg Morde im KZ Buchenwald

Ines Geipel enthüllt, wie kommunistische Häftlinge im KZ zu Mördern wurden. In der DDR wurde deshalb der Buchenwald-Roman „Nackt unter Wölfen“ zensiert.

Foto von Autor/Autorin: Norbert Koch-Klaucke
Aktualisiert am Lesezeit 6 Min
Das Mahnmal im ehemaligen KZ Buchenwald soll an die dort getöteten Häftlinge erinnern. Geschaffen wurde die Figurengruppe von dem Bildhauer Fritz Cremer.

Das Mahnmal im ehemaligen KZ Buchenwald soll an die dort getöteten Häftlinge erinnern. Geschaffen wurde die Figurengruppe von dem Bildhauer Fritz Cremer.

© Günter Schneider/imago

Das KZ Buchenwald nimmt in der DDR-Geschichtsschreibung eine besondere Rolle ein. Es ist der Ort, an dem 1944 KP-Chef Ernst Thälmann auf Befehl Hitlers ermordet wurde. Und es ist der Ort, über den der bekannteste Roman der DDR handelt – „Nackt unter Wölfen“. Er erzählt, wie kommunistische KZ-Häftlinge ein Kind vor dem Morden der Nazis retten. Jetzt kommt heraus: In dem Roman stand auch, wie kommunistische Gefangene in Buchenwald zu Mördern wurden. Nur das sollte in der DDR keiner wissen.

Berliner Kurier

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