Neuzugang Robert Zulj

„Freund Blase“ plant den Neustart bei den Eisernen

Nach einem Jahr TSG-Bank will der Ösi bei Union nur eines: Spielen!

Max Ohlert
Lesezeit 2 Min
Gleich mit dabei: Robert Zulj trainierte bereits am Mittwoch.

Gleich mit dabei: Robert Zulj trainierte bereits am Mittwoch.

© Matthias Koch

Mit Robert Zulj (gesprochen: Dschuhl, kroatisch für „Blase“) wechselt ein spielintelligenter Stürmer zu den Eisernen, der nach einer Verletzung in Hoffenheim dringend wieder regelmäßig auf dem Feld stehen will.

„Freund Blase“ plant den Neuanfang in Köpenick − und ist direkt begeistert. „Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl bei Union“, schwärmt er und sieht darüber hinweg, dass die Eisernen zwischen Sandhausen und Aue in der zweiten Liga kicken, während der TSG bald Duelle in der Champions League bevorstehen.

„...oder man versteckt sich wie ein Weichei“

Langfristig will Zulj aber zurück die Bundesliga, wo er schon als kleiner Bursche nach den Sternen greifen wollte. Dabei wäre der vermeintlich leichte Weg, im österreichischen Oberhaus Spielpraxis für die Bundesliga und das Nationalteam zu sammeln, für ihn nie infrage gekommen: „Entweder man geht selbstbewusst den harten Weg oder man versteckt sich wie ein Weichei.“

So sprudelt der 1,89-Meter-Mann förmlich vor Selbstbewusstsein, ohne dabei arrogant aufzutreten. Im Gegenteil: „Für mich zählt ein Assist genauso viel wie ein Tor.“
Und weil ihn Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann auf der Acht auflaufen ließ, weiß Zulj auch bestens, wie man offensiv verteidigt. Ein Rundum-sorglos-Paket für die Eisernen und deren Manager Oliver Ruhnert.

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