Berlin - Minus 15 Grad - brrr! Schnee fast bist zu den Knien - igitt! Und das findet einer auch noch schön. Einer, der seinen halben Arbeitstag auf dem Fußballplatz verbringt. Lesen Sie mal, wie Unions Trainer Uwe Neuhaus über die Vorbereitung seiner Elf im verschneiten Berlin drei Tage vor dem Rückrundenstart gegen Aachen (Freitag, 18 Uhr) denkt."Ich würde es immer wieder genauso machen. Ein Trainingslager ist doch in einer so kurzen Winterpause sinnlos", meint der 51-Jährige. Schließlich habe es ja auch in den südlichen Ländern ständig geregnet und überhaupt hätten die Seinen auch in der Heimat die nötige Frische für den Rückrundenauftakt getankt."Die Physis unserer Spieler stimmt. Das sagen auch die Werte, die uns vorliegen", erklärt Neuhaus und meint damit den Laktattest, der den Fitnesszustand der Spieler bestimmt. Für ihn ist es okay, dass nur ein einziges Trainingsspiel auf grünem Rasen stattfinden konnte, ansonsten in die Halle, das Fitnessstudio oder auf den Kunstrasen ausgewichen werden musste. "Unser Team ist so eingespielt, kann problemlos zwischen den verschiedenen Spielsystemen wechseln, da macht es nicht viel aus, dass wir nur selten unsere spielerischen Möglichkeiten erproben konnten."Übrigens: Auftaktgegner Aachen verbrachte seine Vorbereitung im schönen Spanien. Lässt den Union-Coach aber auch völlig kalt: "Das kann kein Gradmesser sein und wird sicher nicht über den Ausgang des Spiels entscheiden."------------------------------
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