Neuhaus erklärt Schachzug

Glinker sollte viel öfter stehen ...

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Auch bei den Torhütern. Manche Trainer geben der Nr. 2 im Pokal die Chance, wenn’s für die Punktspiele nicht ganz gereicht hat. So auch Union-Trainer Uwe Neuhaus.

BK
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Das 0:2 in Essen. Jan Glinker schaut nach seinem Patzer dem Ball hinterher.

Das 0:2 in Essen. Jan Glinker schaut nach seinem Patzer dem Ball hinterher.

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„Jan sollte die Pokalspiele machen“, erklärt der Coach seinen Schachzug. Die Betonung liegt auf „Pokalspiele“. „Ich hatte mehrere für ihn eingeplant“, sagt Neuhaus mit der Wut der Niederlage im Bauch. Diese an seinem Keeper festzumachen, wäre dem Trainer aber zu leicht.

Glinker patzte beim 0:2. Er ließ den Ball fallen. Der landete vor den Füßen von Kevin Grund, der problemlos vollendete. Neuhaus: „Sicher haben wir bei den Gegentoren krasse individuelle Fehler gemacht“, verschließt der Coach seine Augen vor dem Fehler nicht. „Wir hätte vorne unsere Chancen aber einfach nutzen müssen“, nimmt er Glinker dann doch ein bisschen in Schutz.

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Mit Hötteckes Pinkel- und Pöbel-Affäre, die in der vergangenen Woche für Wirbel sorgte, hatte der Torwartwechsel nichts zu tun. Neuhaus versichert: „Das war lange abgesprochen."

So wird Höttecke Freitag um Punkte gegen Paderborn ins eisernen Tor zurückkehren. Aber Achtung: Der SC schoss sich im Pokal schon warm, gewann 10:0 bei Fünftligist RW Ahlen.

DR

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