Auch diese junge Frau genießt es, mit möglichst wenig Klamotten frei und unbeschwert durch die Natur zu spazieren.
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Die Idee, schon ab Pfingsten 2019 im Adamskostüm durch die Wälder rund um Pritzwalk zu spazieren, stammt von Bernd Schaffrath und seiner Frau Petra. „Nacktwandern ist einfach: Körper, Geist und Seele in Einklang mit der Natur bringen“, so der 61-Jährige zum RBB. Im Gegensatz zum herkömmlichen Wandern in Kleidung könne man beim Nacktwandern „auf der Haut die Luft und den Regen spüren“.
Abgelegenere Nacktwander-Routen
Seit Jahren organisiert der 61-Jährige sogenannte Nackt-Wander-Tage, immer an verschiedenen Orten in ganz Deutschland. Nun hatte der Mann die Idee, eine feste Route für Naturisten festzulegen – und stößt bei den zuständigen Stellen auf offene Ohren. Man werde „prüfen, ob es einen Gästenutzen gibt“, sagt Mike Laskewitz vom Prignitzer Tourismusverband. Der Mann weiter: „Und wenn das wirklich ein Reiseanlass ist, wenn da wirklich viele Leute kommen, und Gastgeber damit ihre Unterkünfte damit ausbuchen können – warum nicht?“
Schaffrath ist auch mit den Stadtverordneten im Gespräch. Zwar werde nach Einschätzung von Heiko Möbius von der zuständigen Stadtverwaltung „nicht jeder damit umgehen können“, wenn ihm (oder ihr) plötzlich eine Horde Nackter in freier Wildbahn entgegenkommt, wird der Mann in der Märkischen Allgemeinen zitiert. Dennoch gebe es drei mögliche Routen in etwas abgelegeneren Gebieten der Prignitz, auf denen man sich zumindest vorstellen könne, einen dauerhaften Nacktwanderweg einzurichten. Und gänzlich verbieten könne man das freizügige Vorhaben ohnehin nur, wenn die öffentliche Ordnung gestört werde.
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