113 Spiele und 57 Treffer in der zweiten Schweizer Liga stehen zu Buche. In der Vorsaison schoss er Lausanne mit 16 Toren und 10 Assists im Alleingang zurück in die Challenge League. In der Europa League netzte er fünf Mal ein! Eine Quote, an der er gemessen werden wird. „Druck habe ich damit nicht. Wenn es mit dem Team läuft, kann ich das hier auch erreichen“, verspricht Silvio Tore satt.
Kein Wunder also, dass die Köpenicker sich alle Transferrechte sicherten. Wie bei Mosquera hat Union tief in die Tasche gegriffen. Rund 500 000 Euro Ablöse stehen im Raum. Silvio steht für Unions Hoffnung, endlich auch auf dem Transfermarkt Erlöse erzielen zu können.
„Union ist für mich der nächste Schritt in meiner Karriere. Es ist wichtig, hier Erfolg zu haben“, sagte der 26-Jährige, der für Union auf Kohle verzichtete. „Berlin ist toll als Stadt, die 2. Liga in Deutschland eine Herausforderung. Hier kann ich mich weiterentwickeln“, war er sich nach Gesprächen mit Herthas Raffael („Wir kennen uns aus unserer Zeit in Zürich“) sicher. „Ich freue mich darauf“, meinte er. Und das auf Deutsch. Seine eidgenössische Lebensgefährtin Aurelia war nicht nur sprachlich ein guter Lehrmeister, sondern beglückte ihn auch mit zwei Kindern: Luana (anderthalb Jahre) und Alica (4). Sie fehlen noch zu seinem Glück, kommen in den nächsten Tagen nach Berlin. Und natürlich Tore: Schon am Sonnabend gegen Heart of Midlothian (15Uhr) soll es damit losgehen.
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