Für den US-Amerikaner mit kanadischen Wurzeln geht es zudem auch darum, Deutschland kennenzulernen. „Bevor ich bei den Eisbären begonnen habe, sah ich von diesem Land nur den Frankfurter Flughafen zum Umsteigen. Ich bin gespannt, was mich in den kommenden Tagen erwartet.“
Zeit für etwas Neues
Ramage, der es auf jeweils ein NHL-Spiel für die Calgary Flames und die Columbus Blue Jackets bringt, ist sichtbar erleichtert, dass die Zeit in der American Hockey League (AHL) nun vorbei ist. Statistisch legt er eine starke Saison 2018/2019 bei den Binghamton Devils hin, in 74 Spielen schoss er zwölf Tore und bereitete 19 vor. „Es war jetzt aber an der Zeit für etwas Neues. Irgendwann wirst du zermürbt.“
Obwohl Ramage im Juniorenbereich WM-Gold mit der U18 und U20 der Amis gewann sowie Titel in der East Coast Hockey League und in der AHL einheimste, reichte es nicht für den Durchbruch in der NHL. Umso mehr hofft er, dass er nun erfolgreiche Zeiten bei den Eisbären erlebt. „Er wird Stabilität in unsere Defensive bringen und kann außerdem den Puck sehr gut bewegen“, frohlockt Sportdirektor Stéphane Richer.
Das im Vergleich zu Nordamerika längere Trainingscamp passt Ramage: „So kann ich mich schon mal mit allem vertraut machen, bis dann nach unserer Reise meine Frau mit unserem Sohn kommt.“
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