Neuer Ärger für den Baron Gefilzte Post: Sein Job wird zum Ritt auf der Kanonenkugel

Guttenberg

DJA
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Berlin - Der Mann kommt nicht aus dem Visier der Öffentlichkeit: Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg muss sich erneut mit einem Eklat in seiner Truppe beschäftigen.Laut Medienberichten kam es bei der Bundeswehr in Afghanistan wieder zu skandalösen Vorfällen. Überprüfungen von Post-Angestellten, die nach Berichten über geöffnete Feldpost an den Hindukusch geschickt wurden, haben offenbar ergeben, dass erneut Briefe und Pakete deutscher Soldaten ohne deren Kenntnis geöffnet wurden. Mindestens dreimal seien Sendungen nachträglich mit Klebestreifen wieder verschlossen worden. In einem internen Bundeswehrbericht heißt es, dass ein Hauptfeldwebel Parfüm in die Heimat geschickt habe, dort sei aber ein Duschbad angekommen.Noch mehr Ärger hat Guttenberg jetzt mit dem von ihm suspendierten Gorch-Fock-Kapitän Norbert Schatz. Dieser und der Erste Offizier Markus Hey verweigern vor der von Guttenberg eingesetzten Untersuchungs-Kommission für die skandalösen Vorfälle an Bord des Segelschulschiffs der Marine die Aussage. Heys Anwalt Jörgen Breckwoldt beschwert sich laut "Focus" über die Untersuchungen: "Wir wissen noch nicht einmal, was den Verantwortlichen der Gorch Fock überhaupt vorgeworfen wird."Für den Minister selbst werden die unerfreulichen Schlagzeilen immer mehr zu einem (Dauer)-Problem. Nach neuesten Umfragen sackte er in der Beliebtheit bei den Deutsche in nur einem Monat dramatisch um satte acht Punkte auf 68 Prozent ab. Vor vier Wochen waren noch 76 Prozent der Befragten mit der Arbeit des Bayern zufrieden.------------------------------

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