LICHTENBERG - Auf der Trabrennbahn Karlshorst sollen künftig auch Galopper starten: Das und viel mehr sieht das neue Sanierungskonzept für die angeschlagene Trabrennbahn vor. >Die 1894 gebaute Bahn soll sich zum Pferdesport- und Reitzentrum entwickeln, wieder schwarze Zahlen schreiben. So könnte um die vorhandene 1200 Meter lange Trabrennbahn eine 1550 Meter lange Galoppstrecke gebaut werden. "Starten neben den Trabern auch Galopper, haben wir ein breiteres Publikum, somit mehr Wettumsätze und höhere Einnahmen", hofft Walter Engbring (51) vom "Rennclub Karlshorst", der gerade gegründet wird. Weitere Pläne, um Geld in die Kasse zu bekommen: In Höhe Treskowallee könnten ein Res-taurant, ein Hotel und ein Reit-sportfachgeschäft entstehen, Höhe Eisenbahnstraße Ein- oder Mehrfamilienhäuser. Allein die Sanierung vorhandener Trabrennbahn-Gebäude wie das frühere Waagehaus oder Neubauten wie eine verglaste Tribüne würden bis zu 18,6 Millionen Mark verschlingen. Inves-toren gebe es schon. Eine Konkurrenz zur Ga-lopprennbahn Hoppegarten bestehe nicht: Galoppierende Vollblüter starten nur in Karlshorst, wenn in Hoppegarten Winterpause ist. Der bisherige "Rennverein Trabrennpark Karlshorst" hatte '99 Konkurs angemeldet. hx
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