382 Wagen bis 2023 geplant

Nächtliche Testfahrten der neuen S-Bahn-Züge

Ab dem 1. 1. 2021 sollen dann Fahrgäste auf dem Ring die neuen Züge nutzen.

BK
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In Berlin sind nachts inzwischen zwei Testfahrzeuge der neuen S-Bahn-Züge unterwegs.

In Berlin sind nachts inzwischen zwei Testfahrzeuge der neuen S-Bahn-Züge unterwegs.

© dpa

In Berlin sind nachts inzwischen zwei Testfahrzeuge der neuen S-Bahn-Züge unterwegs. Das blaue Klebeband fixiert Leitungen, die zu Messeinrichtungen im Laufwerk führen, an der Außenwand des Zuges.

In Berlin sind nachts inzwischen zwei Testfahrzeuge der neuen S-Bahn-Züge unterwegs. Das blaue Klebeband fixiert Leitungen, die zu Messeinrichtungen im Laufwerk führen, an der Außenwand des Zuges.

© dpa

Die Messfahrten sollen zeigen, ob die Fahrzeuge überall reibungslos passieren können, wie eine S-Bahn-Sprecherin sagte. Ab dem 1. Januar 2021 sollen dann Fahrgäste auf dem Ring in die neuen Züge einsteigen können.


In Spindlersfeld Beginnt’s

Der Auftrag: Die Deutsche Bahn hat bei Stadler und Siemens den Bau der neuen S-Bahn für Berlin und Brandenburg in Auftrag gegeben. Bestellt sind 382 Wagen für 900 Millionen Euro.

Der Zeitplan: Am 1. Januar 2021 soll auf der Linie S47 zwischen Spindlersfeld und Südkreuz der erste Zug der Baureihe 483/484 Gäste befördern. Bis 2023 werden alle Wagen geliefert, hieß es.

Die Strecken: Die Züge werden auf der Ringbahn und im Südosten eingesetzt – außer auf der S47 noch auf der S41, 42, 46 und 8. Für jeden gefahrenen Kilometer zahlen die Länder 15,66 Euro. 


Bis Ende 2023 werden 106 neue Züge mit 382 Wagen geliefert. Für Fahrgäste gibt es einige Neuerungen: Klimaanlagen, Videoüberwachung sowie Monitore, die über Haltestellen und Umsteigemöglichkeiten informieren. Außerdem sind die Wagen auf ganzer Länge begehbar - so wie die neueren Berliner U-Bahn-Züge.

900 Millionen Euro werden für Züge von Stadler und Siemens sowie in den Umbau der S-Bahn-Werkstatt Grünau investiert. Die Baureihe trägt die Nummer 483/484. Im Sommer hatte der Käufer den neuen Zug schon in der Werkstatt auf Aspekte wie Bremsen, Fahrgasttüren, Heizung, Klimaanlage, Scheibenwischer, Licht und Zugsicherungssysteme geprüft. Zuvor gab es Fahrten im Siemens-Testzentrum in Nordrhein-Westfalen. (dpa)

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