Karacho-Sommer geht weiter

Neue Gewitter mit 20 Litern Regen: Extrem-Wetter zerreißt jetzt Deutschland!

Neue Gewitter ziehen über Deutschland. Vor allem im Norden drohen Starkregen, Hagel und kräftige Windböen, während der Süden sommerlich bleibt.

Foto von Autor/Autorin: Florian Thalmann
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Deutschland leidet unter der Wetter-Teilung: Im Norden ist es kühler, verregnet und es gibt immer wieder Gewitter, im Süden hält sich der Sommer weiterhin hartnäckig.

Deutschland leidet unter der Wetter-Teilung: Im Norden ist es kühler, verregnet und es gibt immer wieder Gewitter, im Süden hält sich der Sommer weiterhin hartnäckig.

© Illustration: Berliner KURIER/KI

Der Herbst wird schon bald für Gemütlichkeit sorgen – aber bevor er Einzug hält, zeigt sich der Sommer noch einmal von seiner extremen Seite! Nach dem ewigen Wechsel zwischen Hitze und Unwettern rollt jetzt eine neue Gewitterwelle an! Schon am Donnerstag soll es laut Meteorologen blitzen und krachen, vor allem im Norden sind dann wieder Starkregen, Sturmböen und Hagel möglich. Wir erklären die aktuelle Wetterlage und verraten, in welchen Regionen Sie besonders vorsichtig sein müssen. Der Fahrplan für die neue Sturmwelle!

Laut Deutschem Wetterdienst kommt neue Gewitter-Welle

Beim Deutschen Wetterdienst warnt man aktuell wieder vor einer neuen Gewitterwelle, die es in sich haben könnte – und die startet schon am Mittwochnachmittag in einzelnen Regionen in Deutschland.

Es bekommt vor allem der Norden Deutschlands ab. Denn die Wetterteilung, die es bereits seit Tagen gibt, hält weiter an. Im Süden ist es sommerlich, das Wetter im Norden ist von Tiefdruckgebieten beeinflusst. Die Folge: neue Gewitter und Unwetter schon am Mittwochnachmittag!

Im Tagesverlauf sollte es laut DWD zu vereinzelten Gewittern mit Windböen von bis zu 65 Kilometern pro Stunde kommen, dazu Graupelschauer. In der Nacht zum Donnerstag sollen die neuen Gewitter dann etwas abklingen, das Wetter soll sich beruhigen.

Aber nur kurz! „Am Donnerstag im Norden einzelne kräftige Gewitter mit Hagel, Starkregen und Sturmböen“, kündigt der Deutsche Wetterdienst an. Die Wahrscheinlichkeit ist laut Wetterexperten gering – doch das Wetter hat bisher gezeigt, dass es immer wieder für plötzliche Überraschungen gut ist!

Es rumpelt am Himmel: Im Norden Deutschlands soll es am Donnerstag ein weiteres Mal neue Gewitter geben.

Es rumpelt am Himmel: Im Norden Deutschlands soll es am Donnerstag ein weiteres Mal neue Gewitter geben.

© Alexander Wolf/onw-images/dpa

Schauen wir uns den Osten etwas genauer an, denn auch hier wird gewarnt. In der Region Berlin-Brandenburg soll es am Donnerstagnachmittag etwa einzelne Gewitter mit 60 km/h Wind und möglichem Starkregen mit bis zu 15 Litern Niederschlag pro Quadratmeter in kurzer Zeit geben. Zum Abend soll die Gewittergefahr allerdings nachlassen. Unklar ist bisher, ob nur der Nordosten von Brandenburg erwischt wird oder ob es die Unwetter bis nach Berlin schaffen werden.

Mecklenburg-Vorpommern bekommt Gewitter voll ab

Nördlich von Brandenburg liegt Mecklenburg-Vorpommern – und hier wird man die neuen Unwetter richtig abbekommen! Nach abendlichen Gewittern in Küstennähe am Mittwoch stehen am Donnerstag kräftige Schauer und Gewitter auf dem Programm. Dazu Starkregen mit 20 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit und Wind mit bis zu 70 Stundenkilometern. Am Abend ziehen die Niederschläge dann aber in Richtung Osten ab.

In Fürstenwalde sorgte ein Unwetter erst kürzlich für massive Schäden an Autos und Häusern. Auch diese Woche konnte es in einigen Regionen in Deutschland wieder stürmisch werden.

In Fürstenwalde sorgte ein Unwetter erst kürzlich für massive Schäden an Autos und Häusern. Auch diese Woche konnte es in einigen Regionen in Deutschland wieder stürmisch werden.

© Sappeck/BLP/dpa

Der große Vorteil: Laut Warnungen des Deutschen Wetterdienstes sind dieses Mal auch wirklich nur die nördlichen Bundesländer betroffen. Sachsen und Thüringen kommen etwa laut Prognosen ohne Gewitter aus, hier wird nur vor Sturmböen mit 55 Kilometern pro Stunde gewarnt. Etwas heftiger sieht es in Sachsen-Anhalt aus, vor allem in den Höhenlagen. „Am Donnerstag auf dem Brocken (schwere) Sturmböen zwischen 80 und 95 Kilometern pro Stunde aus Südwest“, sind hier angekündigt.

Im Norden steigende Gewittergefahr am Donnerstag

Auch Meteorologin Kathy Schrey sieht vor allem im Norden eine steigende Gewittergefahr am Donnerstag. Doch in der Nacht zum Freitag soll die neue Welle etwas abklingen. Die Wind- und Sturmböen werden uns aber auch am Freitag zu schaffen machen, und zwar bis weit in den Süden. Und auch neue Gewitter soll es geben.

„Die Luftmassen, die im Süden ankommen, sind schon subtropischer Art, im Norden kommen die Regenwolken aufgrund der Tiefdruckgebiete bei uns an“, sagt Kathy Schrey. „Und entlang der Luftmassengrenze gibt es dann Gewitter.“

Ob es neuen Sturm, Starkregen und Hagel geben wird, ist aktuell unklar – das müsse man nun von Tag zu Tag beobachten. Vor allem im Norden wird also über die kommenden Tage das unbeständige Wetter erhalten bleiben. Die gute Nachricht: Am Samstag bleibt es mit Temperaturen zwischen 19 und 27 Grad in ganz Deutschland mild bis sommerlich, die Sonne wird sich verstärkt zeigen.

Und am Sonntag verziehen sich Stand jetzt die Regenwolken überall. Uns steht also zumindest ein angenehmes Wochenende bevor, das wir vermutlich noch einmal genießen sollten …

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