Neue Erfahrung

Union paukt für die Bundesliga

Was die Eisernen bei der DFB-Regelschulung gelernt haben.

Max Ohlert
Lesezeit 2 Min
Bei strittigen Entscheidungen entscheiden künftig mehr Beobachter.

Bei strittigen Entscheidungen entscheiden künftig mehr Beobachter.

© imago images / MIS

Am Dienstagmittag stand am Stadion an der Alten Försterei nämlich die obligatorische Regelschulung des DFB auf dem Programm. Heißt: Die Unioner wurden noch einmal in aller Ausführlichkeit mit den Neuerungen und Besonderheiten des Erstliga-Regelwerks vertraut gemacht. Insbesondere mit denen des Video Assistent Referees (VAR).
In der Vergangenheit hatte es ja nur vor den Relegationsspielen gegen den VfB Stuttgart, in denen die Eisernen zum ersten Mal so richtig mit der Technik in Berührung kamen und im Rückspiel profitierten, eine Kurzeinführung durch Sportboss Oliver Ruhnert gegeben.
Doch was lernen die Unioner da nun eigentlich konkret? Der KURIER klärt auf:

Die Handspielregeln wurden nach zahlreichen kontroversen Pfiffen in der Vorsaison noch einmal gehörig überarbeitet. Handspiel wird nun auch gepfiffen, wenn der Spieler beispielsweise am Arm angeschossen wird und der Ball dann ins Tor rollt – unabhängig davon, ob der Spieler absichtlich mit der Hand oder dem Arm zum Ball ging.

Bei Standardsituationen gibt es ebenfalls neue Regeln. Der Torhüter muss bei der Ausführung eines Elfmeters nur noch mit einem Fuß die Linie berühren. Zudem darf ein Elfmeterschütze, wenn nötig, künftig vorher noch behandelt werden.
Bei Freistößen mit einer Mauer von mindestens drei Spielern, müssen gegnerische Spieler mindestens einen Meter Abstand halten. Bei Einwürfen sind es künftig mindestens zwei Meter Abstand.

Das Zentrum des Video-Assistenten (VAR) in Köln wird von sechs auf zehn Arbeitsstationen erweitert. So haben noch mehr Entscheider Zugriff auf strittige Szenen.

Auf der Ersatzbank werden künftig mehr Spieler Platz nehmen.

Auf der Ersatzbank werden künftig mehr Spieler Platz nehmen.

© Matthias Koch

Die Kader werden künftig von 18 auf 20 Spieler erhöht, sodass nun neun Ersatzspieler nominiert werden können. Aufwärmen dürfen sich jedoch nur sechs Spieler pro Mannschaft gleichzeitig.

Kurios: Trainer und Teammitarbeiter können künftig mit Gelben und Roten Karten bedacht werden. Bei drei Gelben Karten gibt es eine Sperre.

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