Neue Ausstellung

DDR: So arbeitete die Staatssicherheit

In der früheren Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg wird am Mittwoch (17.00 Uhr) eine neue Dauerausstellung eröffnet. Sie beleuchtet das Wirken der Staatssicherheit in der SED-Diktatur.

BK
Lesezeit 3 Min
Stasi-Chef Erich Mielke setzte von 1961 bis 1989 von diesem Büro aus Spitzel auf das DDR-Volk an.

Stasi-Chef Erich Mielke setzte von 1961 bis 1989 von diesem Büro aus Spitzel auf das DDR-Volk an.

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In der früheren Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg wird am Mittwoch (17.00 Uhr) eine neue Dauerausstellung eröffnet. Sie beleuchtet das Wirken der Staatssicherheit in der SED-Diktatur.

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Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, sagte im Inforadio des rbb, die Ausstellung werde das Wirken der Staatssicherheit in der SED-Diktatur beleuchten. Im Mittelpunkt wird das Büro des ehemaligen DDR-Ministers Erich Mielke stehen.

Zur Eröffnung hat sich Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) angekündigt. Dokumente, Fotos sowie Filmaufnahmen sollen nach Angaben der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen an dem authentischen Ort einen Einblick in die Arbeitsweise der Geheimpolizei vermitteln. 

Wo ist Lenins Totenmaske?

Wo ist Lenins Totenmaske?

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Da fehlt doch was auf dem Schreibtisch: die Totenmaske von Lenin, die Mielke vom sowjetischen Geheimdienst KGB als Geschenk bekam. Das Stück haben die Museumsleute ins Archiv verbannt, weil es nach ihrer Meinung nie dort gelegen hat. Das Stasi-Museum hat wieder montags bis freitags von 11-18 Uhr, am Wochenende von 14-18 Uhr auf. Eintritt 5 Euro, Schüler 3 Euro.

Da fehlt doch was auf dem Schreibtisch: die Totenmaske von Lenin, die Mielke vom sowjetischen Geheimdienst KGB als Geschenk bekam. Das Stück haben die Museumsleute ins Archiv verbannt, weil es nach ihrer Meinung nie dort gelegen hat. Das Stasi-Museum hat wieder montags bis freitags von 11-18 Uhr, am Wochenende von 14-18 Uhr auf. Eintritt 5 Euro, Schüler 3 Euro.

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Stasi-Chef Erich Mielke setzte von 1961 bis 1989 von diesem Büro aus Spitzel auf das DDR-Volk an.

Stasi-Chef Erich Mielke setzte von 1961 bis 1989 von diesem Büro aus Spitzel auf das DDR-Volk an.

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Blieb ebenfalls im Original erhalten: Das kleine Konferenzzimmer direkt hinter dem Büro, in dem Erich Mielke mit seinen engsten Mitarbeitern Lagebesprechungen abhielt. In den Schränken lagerten unter anderem massenweise Orden, mit denen der Stasi-Chef seine treuen Spitzel auszeichnete.

Blieb ebenfalls im Original erhalten: Das kleine Konferenzzimmer direkt hinter dem Büro, in dem Erich Mielke mit seinen engsten Mitarbeitern Lagebesprechungen abhielt. In den Schränken lagerten unter anderem massenweise Orden, mit denen der Stasi-Chef seine treuen Spitzel auszeichnete.

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Wenn es mal wieder etwas länger im Büro wurde, konnte sich in dieser Küche Mielke von seinen Leuten Essen machen lassen.

Wenn es mal wieder etwas länger im Büro wurde, konnte sich in dieser Küche Mielke von seinen Leuten Essen machen lassen.

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Das Ende von Mielkes Büroetage war seine Toilette, die neben Bad und Dusche direkt hinter dem „Privat-Gemach“ des Stasi-Chefs lag.

Das Ende von Mielkes Büroetage war seine Toilette, die neben Bad und Dusche direkt hinter dem „Privat-Gemach“ des Stasi-Chefs lag.

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KURIER-Reporter Norbert Koch-Klaucke traf beim Rundgang Roland Jahn.

KURIER-Reporter Norbert Koch-Klaucke traf beim Rundgang Roland Jahn.

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Die Behörde und der Verein Antistalinistische Aktion (ASTAK) haben die Schau erarbeitet, um die lange gerungen worden war. Die Ausstellung wird im Haus 1, dem früheren Dienstsitz von Stasi-Minister Erich Mielke, gezeigt. Bei einem Bürgertag auf dem einstigen Stasi-Areal soll die Ausstellung am Sonnabend (17. Januar) dann der Öffentlichkeit übergeben und für Besucher zugänglich sein.

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