Offiziell tritt Uber über Internet und mobile Apps zwar als Mitfahrgelegenheit auf, in Wahrheit ist die Firma aber ein Taxi-Konkurrent. Per App können sich suchende Fahrgäste Privatfahrer bestellen, die sie dann zum gewünschten Ziel bringen.
Weil das in Berlin und Hamburg nach einem Gerichtsurteil aber ohne Taxi-Schein momentan nicht erlaubt ist, krallt sich das Unternehmen jetzt die Taxler selbst.
Wenn die Fahrer für „Uber-Taxi“ eine Tour über die App annehmen, müssen sie – anders als bei der regulären Taxikonkurrenz – keine Vermittlungsgebühr zahlen.
Zudem zahlt Uber, wie der „Spiegel“ berichtet, zusätzlich fünf Euro für jede absolvierte Tour.
Fahrer, die einen Kollegen anwerben, belohnt Uber sogar mit 250 Euro. Für das Unternehmen selbst rechnet sich das zwar (noch) nicht.
Aber ein Sprecher erklärt gelassen: „Werbungsmodelle gehören zum Markteintritt eben dazu.“
Der einfache Grund für diese Gelassenheit: Investoren wie Google und Goldman Sachs haben Uber mit über vier Milliarden Dollar Kapital für den Taxler-Krieg ausgestattet.
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