Neu im Kino

Wehe, wenn Du das Schwert ziehen kannst

Jude Law als machtgieriger Tyrann macht Charlie Hunnam als Arthur das Leben schwer.

BK
Lesezeit 3 Min
Charlie Hunnam spielt den Arthur in dieser düsteren Neuauflage.

Charlie Hunnam spielt den Arthur in dieser düsteren Neuauflage.

© dpa

Story: Arthur (Charlie Hunnam) wuchs in der Londoner Gosse unter Prostituierten auf, die sich um ihn kümmerten. Von seiner königlichen Herkunft ahnt er nichts, bis er eines Tages das magische Schwert Excalibur aus einem Stein zieht – eine Tat, zur der laut Legende nur der rechtmäßige König Englands fähig ist.

Das hat er nun davon. Jetzt muss er gegen einen Tyrannen (Jude Law) kämpfen und mit den magischen Fähigkeiten der Magierin Mage (Àstrid Bergès-Frisbey) klar kommen. Der Zuschauer (am besten in 3D ansehen!) wird mitgerissen in einen Strudel aus „Herr der Ringe“, „Robin Hood“ und „Warcraft“ und „Game of Thrones“.

Wird Arthur, der viel lieber redet als kämpft (sagt er zumindest - ha, ha) die Rebellion gegen den Tyrannen gewinnen?

Kritik: Die wievielte Verfilmung der Arthur-Sage ist das schon? Diesmal hat sich Guy Ritchie als Regisseur versucht. Der Film ist arg dunkel und mystisch, wird aber erträglich durch eine Menge subtilen Humors und durch eine grandiose Musik. Es soll Fortsetzungen geben. Okay!

Rückkehr nach Montauk

Story: Der Schriftsteller Max Zorn (Stellan Skars-gård) reist zur Vorstellung seines neuen Werks nach New York und trifft seine frühere Liebe Rebecca Epstein (Nina Hoss) in Montauk, einem malerischen Fischerstädtchen. Wird das gut gehen?

Kritik: Volker Schlöndorfs Verfilmung des Max-Frisch-Romans überzeugt durch gewaltige Bilder. Achtung: Herzschmerz!

Ein Tag wie kein anderer

Story: Nach dem Tod seines 25-jährigen Sohnes trauert Eyal (Shai Avivi) in Israel traditionsgemäß eine Woche lang, um den Verlust zu verarbeiten. Doch die Trauer kann er nicht allein bewältigen, erst als er sich mit dem jungen Nachbarn Zooler (Tomer Kapon, beide im Foto) anfreundet.

Kritik: Ein schweres Thema locker-leicht umgesetzt. Hervorragende Schauspieler. 

Das Ende ist der Anfang

Story: In „Das Ende ist erst der Anfang“ sollen die Auftragskiller Gilou (Bouli Lanners) und Cochise (Albert Dupontel, beide im Foto) ein Handy orten, auffinden und zurückbringen. Leichter gesagt als getan. Ein Happy End ist in diesem modernen trostlosen Weltuntergangswestern ausgeschlossen.

Kritik: Nicht in einer dunklen Depri-Phase ansehen. Tarantino lässt grüßen. 

Überflieger - kleine Vögel, großes Geklapper

Story: In „Überflieger - kleine Vögel, großes Geklapper“ wird Waisenvogel Richard (Stimme: Tilman Döbler) von Störchen aufgezogen und fühlt sich wie einer von ihnen. Tatsächlich ist er aber leider ein kleiner Spatz. Das bringt Probleme - gerade auf dem Weg im Winter nach Afrika.

Kritik: Solide Familienunterhaltung ohne Überraschungen. Mir gefallen die Mafia-Möwen.

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