Power Rangers: Fünf frische Superhelden
Die Story: Fünf Teenager, die sich auf der High School mit den üblichen Teenager-Problemchen herumschlagen, stoßen in einer alten Goldmine auf magische Steine, die ihnen fortan immense Kräfte verleihen. Angeleitet vom Geist des früheren Power Ranger Zordon zieht das Milchgesicht-Quintett in den Kampf gegen die böse Rita Repulsa (Elisabeth Banks), die auferstanden ist und mit ihrer Alien-Armee einen Angriff auf die Erde plant.
Die Kritik: Nun hat Hollywood einen weiteren Oldie aus dem Ramsch-Regal gezerrt, jene TV-Serie, in der einst fünf Helden in bunten Strumpfhosen gegen billige Plastikmonster kämpften. Das Resultat, eine Mixtur aus etwas „Spider-Man“, viel „Fantastic Four“ und einem Schuss „Transformers“, kommt nun in der Kinoversion zwar seriöser und düsterer daher, dürfte allerdings höchstens Zwölfjährige begeistern. Während mittlerweile Erwachsene, die die TV-Serie als Kinder liebten, wohl eher mit einem Achselzucken reagieren werden.
Lommbock: Rückkehr der Kiffer-Kumpels
Die Story: Nach 15 Jahren kehrt Stefan (Lucas Gregorowicz), der mittlerweile als seriöser Anwalt in Dubai lebt und die Tochter eines reichen Scheichs heiraten will, in seine Heimatstadt Würzburg zurück, um dort lästigen Papierkram zu erledigen. Dabei trifft er seinen alten, immer noch verpeilten Kiffer-Kumpel Kai (Moritz Bleibtreu) wieder, der inzwischen einen erfolglosen Lieferservice für Asiagerichte betreibt, aber immer noch über dieses spezielle Made-In-Würzburg-Gras verfügt.
Die Kritik: Wir erinnern uns: 2001 brachte Christian Zübert („Hin und weg“) „Lammbock“ unters Volk, eine seltsame Kiffer-Klamotte über zwei Pizzaboten, die nebenher Cannabis verhökerten. Nun hat Zübert eine Fortsetzung mit der gleichen Besetzung gedreht, die mit ähnlich absurdem Schabernack daherkommt und uns so viele Schmunzler abringt. Zwar wirken einige der Gras-Gags arg altbacken, aber bei aller Albernheit weht ein Hauch von Wehmut durch die Rauchschwaden.
Life: Schön schaurig wie „Alien“
Die Story: Durch eine außerirdische Lebensform , vermutlich vom Mars, geraten Astronauten (Jake Gyllenhaal, Ryan Reynolds) in einer Raumstation in Gefahr.
Kritik: Es ist richtig spannend, was Regisseur Daniél Espinosa („Kind 44“) in seinem „Alien“-Verschnitt bietet.
Der Hund begraben: Wer ist wichtig in der Familie?
Die Story: Familienvater Hans (Justus von Dohnányi) bangt um sein Familienglück seit dem ein Findel-Hund die Hauptrolle spielt.
Die Kritik: Hundehalter werden den Film lieben, denn sie wissen, wovon er handelt. Chef im Haus ist nun mal der Vierbeiner. Oder?
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