The Boss Baby: Wer ist hier der Chef?
Die Story: Beim Anblick seines neuen kleinen Bruders staunt der siebenjährige Tim: Das ausgebuffte Baby trägt Anzug und Aktenkoffer, kann sprechen, telefoniert mit dem Handy und geht zu Meetings mit anderen Säuglingen. Das sorgt für Knatsch mit Tim, der den ungeliebten Dreikäsehoch wieder loswerden will. Doch schließlich raufen sich die Brüder zusammen, um gemeinsam einem windigen Geschäftsmann das Handwerk zu legen, der dafür sorgen will, dass die Menschen ihre Liebe mehr in Hundewelpen statt in Babys investieren.
Die Kritik: Da haben die „Madagascar“-Macher wieder einen Hit aus dem Hut gezaubert, könnte man auf den ersten Blick glauben. Anfangs amüsiert man sich über das unverschämte Baby im Businessdress, dass im Taxi eintrifft und den Führungsanspruch in der Familie beansprucht. Doch die aberwitzige Ausgangssituation mündet irgendwann in ein Sammelsurium aus Slapstickeinlagen und Standardgags, das dem bis dahin skurrilen, bisweilen surrealem Humor den Garaus macht...
Die versunkene Stadt Z: Irre Kannibalen im Urwald
Die Story: Im Auftrag der Royal Geographic Society bricht der Brite Percy Fawcett (Charlie Hunnam) anno 1906 nach Südamerika auf, um das Grenzgebiet zwischen Bolivien und Brasilien zu vermessen.
Die Kritik: Kreischende Kannibalen, wilde Tiere, mörderische Krankheiten: Alles, was zum klassischen Expeditions-Trip im grün wuchernden Urwald gehört.
Ghost In The Shell: Scarlett als sexy Cyborg
Die Story: Forscherin (Juliette Binoche) verpflanzt menschliches Hirn in einen synthetischen Körper. Fortan jagt der weibliche Cyborg (Scarlett Johansson) Kriminelle.
Die Kritik: Dieser Science-Fiction-Schmarrn nach japanischem Manga dürfte allenfalls Anhänger des Genres erfreuen. Aber die Scarlett ist wieder ein draller Hingucker.
A United Kingdom: Liebe in Schwarz und Weiß
Die Story: Die Liebe zwischen einem afrikanischen Prinzen (David Oyelowo) und einer Londoner Sekretärin (Rosamund Pike) sorgt für diplomatische Verwicklungen.
Die Kritik: Ein nach wahrer Geschichte gedrehtes Drama, das einnehmend zwischen Kritik an Rassismus und einer Lovestory im Rosamunde-Pilcher-Kitsch schwankt.
Die andere Seite der Hoffnung: Aki Kaurismäkis lässt lachen
Die Story: Ein Syrischer Flüchtling strandet in Helsinki, Finnland. Nach Prügelei heuert ihn ein Gastronom als illegale Putzkraft an.
Die Kritik: Ein typischer Film von Aki Kaurismäki, der abermals sein Händchen für kuriose Situationskomik demonstriert. Aber nur noch Fans des Finnen dürfte das zum Schmunzeln bringen.
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