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The Imitation Game - Das Schicksal des Mannes, der den Nazi-Code knackte

Die Film-Highlights der Woche.

BK
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„Sherlock Holmes“-Star Benedict Cumberbatch spielt grandios das Mathe-Genie Alan Turing.

„Sherlock Holmes“-Star Benedict Cumberbatch spielt grandios das Mathe-Genie Alan Turing.

© dpa/Jack English/SquareOne Entertainment Lizenz

The Imitation Game - Benedict Cumberbatch brilliert als legendäres Mathematik-Genie

Die Story: Im Jahre 1939 bewirbt sich das britische Mathe-Genie Alan Turing (Benedict Cumberbatch, 38) bei jener militärischen Dienststelle, die an der Entschlüsselung des deutschen Nachrichtenverkehrs arbeitet. Und obwohl er ziemlich arrogant auftritt, wird der geniale Wissenschaftler mit einem streng geheimen Auftrag betraut. Gemeinsam mit einem Team aus Mathematikern und Kryptoanalytikern soll er die legendäre Enigma-Maschine knacken, mit der die Nazis ihren Funkverkehr verschlüsseln. Doch Turings eigenwilliges Auftreten verstört zusehends seine Mitstreiter, und nur die junge Mathematikstudentin Joan Clarke (Keira Knightley, 29) scheint den Außenseiter zu verstehen.

Die Kritik: Als er Enigma, die Codierungsmaschine der Nazis, knackte, rettete das wahrscheinlich Tausenden von Soldaten und Zivilisten das Leben. Trotzdem verlief das spätere Leben des Rechengenies tragisch: Alan Turing wurde wegen seiner Homosexualität, die damals noch als Straftatbestand galt, geächtet und verhaftet. Am 7. Juni 1954 beging er Selbstmord. Der norwegische Regisseur Morten Tyldum (47, „Headhunters“) hat dem vergessenen Helden, der postum vom britischen Königreich mit einem „Royal Pardon“ gewürdigt wurde, nun ein eindrucksvolles Denkmal gesetzt, mit einem überragenden Cumberbatch in der Hauptrolle.

Baymax – Riesiges Robowabohu

Die Story: Der junge Technikfreak (r.) trauert um seinen verunglückten Bruder und macht aus dessen Erfindung, einem Pflegeroboter, einen Superhelden, mit dem er gegen den finsteren Bösewicht kämpft, der die Stadt bedroht.

Die Kritik: Auf einem Marvel-Comic basiert der jüngste Disney, der mit viel Spannung, Witz und Wehmut eine Geschichte rund um Trauer, Freundschaft und Heldenmut serviert.

Wir sind jung. Wir sind stark - Als es in Lichtenhagen brannte

Die Story: Rostock-Lichtenhagen 1992: Unter dem Beifall Schaulustiger werfen frustrierte Jugendliche, darunter der Sohn eines Lokalpolitikers (Devid Striesow, 41), Brandsätze auf ein Asylbewerberheim.

Die Kritik: Burhan Qurbani (34), Sohn afghanischer Flüchtlinge, hat die Ausschreitungen, die die Nachwendegesellschaft tief erschütterten, beklemmend realistisch nachgestellt. Das geht unter die Haut.

Mortdecai – der Teilzeitgauner: Johnny Depp als armer Aristokrat

Die Story: Der exzentrische Lord Mortdecai (Johnny Depp, 51) ist hoch verschuldet und muss viel Geld auftreiben, wenn er das Familienanwesen und dazu seine verwöhnte Gattin (Gwyneth Paltrow, 42) nicht verlieren will.

Die Kritik: Mal etwas piefig, mal etwas brachial. Mittendrin Meister Depp, der sich durch eine Klamotte albert, die allenfalls als Teilzeit-Vergnügen taugt.

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