Ted 2 - Der Teddybär pöbelt wieder los!
Die Story: Der Ernst des Lebens hat nun auch Ted erwischt. Mittlerweile ist der sprechende Bär mit Tami-Lynn (Jessica Barth, 36), der schärfsten Braut der Stadt, verheiratet. Und nun will das frisch gebackene Ehepaar auch ein Baby bekommen. Weil aber die Biologie den Zeugungsakt zwischen Mensch und Stofftier unmöglich macht, braucht Ted einen Samenspender und bittet seinen besten Freund John (Mark Wahlberg, 44) um Hilfe. Doch das Ding mit dem Spender ist nicht das einzige Problem. Denn die Behörden wollen Ted nur dann Vater werden lassen, wenn er nachweisen kann, dass er eine Person und nicht nur ein Objekt ist. Zum Glück können sich Ted und John auf die hübsche Rechtsanwältin Samantha (Amanda Seyfried, 29) verlassen, die zur Begeisterung des Buddy-Duos auch gerne zur Wasserpfeife greift. Und auf den renommierten Menschenrechtsanwalt Patrick Meighan (Morgan Freeman, 78), der Teds Bürgerrechte vor Gericht einklagen will.
Die Kritik: Man hat dieses Duo einfach liebgewonnen. Spottdrossel Seth MacFarlane (41), schon Schöpfer des hinreißenden ersten Films von 2012, legt heuer noch eine Schippe Übermut drauf und hat seinen Stars in der fabelhaften Fortsetzung wieder Spitzen-Sprüche und derbe Dialoge auf den Pelz geschneidert. Versprochen, da bleibt kein Knopfauge trocken, wenn sich Wahlberg und sein felliger Freund beim „Law and Order“-Gucken pöbelnd auf dem Sofa wälzen oder bei der Suche nach einem Spender über das Gemächte eine Sportlers staunen.
Die Liebe seines Lebens - Er leidet an einem Trauma
Die Story: Großbritannien in den 1980er-Jahren: Bei einer Zugreise begegnet die Kanadierin Patti (Nicole Kidman, 48) dem Schotten Eric (Colin Firth, 54). Beide fühlen sich sofort zueinander hingezogen, heiraten schon bald, doch über ihrer Beziehung liegt von Anfang an ein dunkler Schatten. Denn Eric leidet unter seinen Kriegserinnerungen, unter den Qualen, die er im Zweiten Weltkrieg als Gefangener der Japaner beim Bau der Bahnstrecke Thailand-Burma erlitt. Als er erfährt, dass einer seiner Folterknechte noch lebt, kehrt er an den Ort des Schreckens zurück.
Die Kritik: Ja, ja, diese Filmtitel können ganz schön täuschen. Zwar gibt es eine Liebesgeschichte, aber vor allem erzählt dieses Drama vom Trauma eine früheren Kriegsgefangenen. So heißt dieser Film denn auch im Original treffender „The Railway Man“, so wie der gleichnamige Buch-Bestseller, in dem Eric Lomax sein Martyrium beschrieb, beim Bau jener Eisenbahn, der in den 1940er-Jahren 12.000 Kriegsgefangene das Leben kostete. Die Verfilmung ist zwar sehr konventionell, man kann auch altbacken sagen, geraten, aber Firth verkörpert den Mann, der unter seiner Vergangenheit leidet, sehr eindrucksvoll.
Freistatt - Abgeschoben ins Heim
Die Story: 1968: Der 14-Jährige (Louis Hofmann, 18) wird von seinem Stiefvater ins Heim abgeschoben. Um den Willen des rebellischen Jungen zu brechen, greift der Leiter (Alexander Held, 56) zu harten Methoden.
Die Kritik: Über eine halbe Million Kinder wurden in den 1950er- und 1960er-Jahren in Erziehungsheime gesteckt. An dieses düstere Kapitel deutscher Geschichte erinnert Regie-Neuling Marc Brummund mit diesem bewegenden Drama, das unter die Haut geht.
Strange Magic - Magisch ist hier nix ...
Die Story: Weil er Liebe verabscheut und um an einen Zaubertrank zu kommen, lässt der Sumpfkönig eine liebestolle Feen-Prinzessin entführen. Deren große Schwester eilt tapfer in den dunklen Wald, um die Kleine zu retten.
Die Kritik: In den USA wurde dieser seelenlose Schmus nach einer Idee von George Lucas (71) zu einem der größten Animationsflops aller Zeiten. Kein Wunder, denn magisch ist hier nix, und dass die Trickfiguren bei jeder Gelegenheit ein Liedchen trällern, nervt.
Antboy 2 – Die Rache der Red Fury
Die Story: Der dreizehnjährige Junge, der durch den Biss einer Ameise zum Superhelden geworden ist, muss sich mit einer Mitschülerin herumschlagen, die auf Rache aus ist und ein Cape trägt, das unsichtbar macht.
Die Kritik: Es ist wie so oft bei Fortsetzungen: Der Aufguss dieser dänischen Knirps-Variante von „Spider-Man“ hat nicht mehr so ganz den Charme, Schwung und Witz des Vorgängers von 2013. Vieles wirkt aufgewärmt.
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