Deadpool 2: Ein selbstironischer Antiheld und eine actionreiche Story
Story: Wade Wilson alias Deadpool, der im ersten Film fies entstellt und genetisch verändert wurde, wird vom Schicksal ein weiteres Mal so richtig ins Gesicht gepisst. Zum Glück nimmt ihn sein X-Men-Kumpel Colossus (Stefan Kapicic) mit ins Refugium der Mutanten, einem abgelegenen Anwesen. Hier trifft Deadpool seine Kumpanin Negasonic Teenage Warhead (Brianna Hildebrand) wieder, die inzwischen erwachsen geworden ist – und lernt dummerweise auch den Superschurken Cable (Josh Brolin) kennen, der hinter dem wütenden Teenager-Mutanten Russell (Julian Dennison) alias Firefist her ist.
Deadpool weiß, dass er Cable nicht alleine wird plattmachen können. Also trommelt er seine eigene Crew Superhelden zusammen, die X-Force, mit unter anderem Domino (Zazie Beetz), Zeitgeist (Bill Skarsgård), Weasel (T.J. Miller) – und dem Normalo Peter (Rob Delaney), der absolut gar keine Superheldenkräfte hat, aber die Stellenanzeige gut fand.
Kritik: Im Vorfeld des Starts von Tim Millers Verfilmung der „Deadpool“-Comics 2016 herrschte schon eine gewisse Skepsis. Doch die sehr stilsicher inszenierte Actioncomedy „Deadpool 2“ ist eine typische Fortsetzung, deren Macher sich ganz auf die Erfolgsformel des Vorgängers verlassen. Das überrascht nicht mehr, ist aber über weite Strecken immer noch sehr komisch und auf jeden Fall doch sehr sehenswert!
Nach einer wahren Geschichte: Zwei Frauen und ihre gruseligen Intrigen
Story: Delphine (Emmanuelle Seigner) ist eine erfolgreiche Schriftstellerein. Sie setzt sich selbst unter großen Druck, gleich mit dem nächsten Buch anzufangen, als eines Tages eine mysteriöse Fremde namens Elle (Eva Green) in ihr Leben tritt.
Kritik: Beim Namen Roman Polanski hätte man mehr erwartet. Allein Hauptdarstellerin Emmanuelle Seigner kann überzeugen.
Wohne lieber ungewöhnlich: Das Familienchaos ist vorprogrammiert
Story: Bastien (Teïlo Azaïs) und seine Geschwister haben die Schnauze voll: Sie sind Teil einer riesigen und weit verzweigten Patchworkfamilie. Sie ziehen in eine große Wohnung und beschließen, dass ihre acht Elternteile anhand eines ausgeklügelten Betreuungsplans abwechselnd ihrer Sorgeverantwortung nachkommen sollen.
Kritik: Turbulent-charmante französische Komödie.
2 Freunde und ihr Dachs: Auf der Flucht vor dem bösen Wissenschaftler
Story: Amanda befindet sich mit ihrem Dachs auf der Flucht vor Rasputin, der ihren Vater gefangen hält und ihn zwingt, ein Serum zu entwickeln, mit dem sich Gedanken kontrollieren lassen.
Kritik: Lustige Krimi-Geschichte für Kinder.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com