Neu im Kino

Maze Runner, Man lernt nie aus, The Visit, Life & Co.

Die Film-Highlights der Woche ....

BK
Lesezeit 3 Min

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Maze Runner – Die Auserwählten in der Brandwüste: Düsterer Mystery-Thriller

Die Story: Thomas (Dylan O’Brien, 24) und seine Mitstreiter sind zwar dem Labyrinth entkommen, doch in Sicherheit sind sie nicht. Nachdem sie von einer ominösen Organisation betrogen wurden, wartet mit der Brandwüste nun die nächste Herausforderung. Gemeinsam müssen sie sich durch ein verbranntes Ödland kämpfen, in dem viele Gefahren lauern. Um endlich herauszufinden, was der Grund für die ihnen auferlegten Prüfungen ist. Dabei treffen sie auf eine Gruppe Widerstandskämpfer, denen sie sich anschließen.

Die Kritik: Nach all den mehr oder minder gelungenen Jugendbuch-Verfilmungen von „Twilight“ bis „Tribute von Panem“ war das auf den Bestsellern von James Dashner (42) basierende Mystery-Teen-Abenteuer „Maze Runner“ das nächste in der Reihe. Während der erste Teil „Die Auserwählten im Labyrinth“ als Mix aus „Lost“ und „Herr der Fliegen“ halbwegs spannend war, hält die Fortsetzung leider nicht das Niveau des Vorgängers.

Man lernt nie aus: Robert De Niro heuert als Praktikant bei einer Mode-Website an

Die Story: Der Ruhestand ist ihm zu ruhig, und so bewirbt sich der 70-jährige Witwer Benjamin Whittaker (Robert De Niro, 72) als Praktikant bei einer angesagten Mode-Website. Er kriegt den Job, und während die hippen Kollegen im Großraum-Loft schnell mit dem Senior warm werden, tut sich Firmengründerin Jules (Anne Hathaway, 32), mit dem Schlipsträger schwer. Das ändert sich, als man sie dazu bringen will, die Kontrolle über ihren Laden abzugeben und einen Geschäftsführer einzustellen. Nach und nach erkennt Jules, dass der mit allen Wassern gewaschene Ben eine Stütze ist – und das nicht nur in beruflichen Lebenslagen.

Die Kritik: Nicht nur wegen der Hathaway erinnert diese Komödie aus der Fashionszene an „Der Teufel trägt Prada“; nur, dass statt der resoluten Giftspritze Meryl Streep hier der eher gemütliche orientierte De Niro durchs Szenario spaziert. Hit-Regisseurin Nancy Myers (65, „Was Frauen wollen“, „Was das Herz begehrt“), die diesmal auch wieder das Drehbuch verfasste, weiß, was sie tut. Sie nervt uns nicht mit vielleicht naheliegenden Gags über einen reaktivierten Rentner, der nicht mal den Laptop ankriegt, sondern serviert ein herzig humorvolles Treffen der Generationen. Das ist alles vorhersehbar, aber vergnüglich, weil vor allem die Hauptdarsteller harmonieren. Es macht Laune, dem drolligen De Niro und dem Rest der Belegschaft zuzusehen.

The Visit: Wenn Kinder sich gruseln ...

Die Story: Zwei Kids besuchen ihre auf dem Land lebenden Großeltern, die sie bislang nicht kannten. Bald stehen den Knirpsen die Haare zu Berge: Nachts geistern Oma und Opa herum.

Die Kritik: Nach dem Super-Schocker „The Sixth Sense“ wurde fast jeder Film von Regie-Talent M. Night Shyamalan (45) verrissen. Nun hat er wieder einen rausgehauen: Mit dieser hundsgemeinen kleinen Grusel-Groteske, in der vor allem Großmutter für Gänsehaut sorgt.

Life: Robert Pattinson als James Dean-Fotograf

Die Story: 1955 trifft Fotograf Dennis Stock (Robert Pattinson, 29) James Dean (Dane DeHaan, 29) und überredet ihn zu einer Bilderserie.

Die Kritik: Eine wahre Episode, von Kunstfilmer Anton Corbijn stilvoll, aber auch allzu andächtig inszeniert.

Der Vater meiner besten Freundin: Ein Urlaub der Gefühle

Die Story: Ein Mittvierziger (Vincent Cassel, 48) macht mit der Tochter seines besten Freundes (François Cluzet, 60) rum.

Die Kritik: Eine luftig leicht in Szene gesetzte Sommerkomödie mit wenig Tiefsinn, aber glänzender Besetzung.

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