SELF/LESS – DER FREMDE IN MIR Ein packender Science-Fiction-Thriller mit Ben Kingsley in der Hauptrolle
Die Story: Ein reicher Unternehmer (Ben Kingsley, 71), der unheilbar an Krebs erkrankt ist, geht auf das Angebot einer mysteriösen Organisation ein, die auf eine neuartige Körpertausch-Technik spezialisiert ist. So lässt der Kranke zum Zeitpunkt seines Todes sein Bewusstsein in den Körper eines jüngeren, genetisch gezüchteten Mannes (Ryan Reynolds, 38) verpflanzen. Doch das bereut er bald bitter: Er wird von Alpträumen heimgesucht, die ihn auf die Fährte des anderen Menschen führen. Als er Nachforschungen anstellt, bringt er die Organisation gegen sich auf, die unbedingt verhindern will, dass das Geheimnis ihres Geschäftsmodells herauskommt.
Die Kritik: So manchen wird diese Story an den Klassiker „Seconds“ erinnern, den Regie-Legende John Frankenheimer 1966 mit Rock Hudson drehte und der in Deutschland unter dem Titel „Der Mann, der zweimal lebte“ lief. Während jener Sc-Fi-Thriller vor allem von seiner verstörend schauerlichen Stimmung lebte, setzt Regisseur Tarsem Singh (54, „The Cell“) in seinem Werk mehr auf Actionfilm-Elemente, was seinen Streifen im Endeffekt etwas allzu beliebig macht.
BROADWAY THERAPY: Schabernack mit viel Erotik
Die Story: Da ist der Theaterregisseur (Owen Wilson, 46) baff: Das Callgirl (Imogen Poots, 26), mit dem er die Nacht verbrachte, bewirbt sich für eine Rolle.
Die Kritik: Das Comeback von Peter Bogdanovich (76, „Is was, Doc?“) ist ein süffiger Screwball-Schabernack, mit gepfefferter Erotik und schnellen Dialogen gelungen.
VACATION – WIR SIND DIE GRISWOLDS: Chaos beim Familien-Ausflug
Die Story: Um den Zusammenhalt der Familie zu stärken, will der gutmütige Rusty Griswold (Ed Helms, 41) mit seinen Lieben eine Reise unternehmen. Es geht fast alles schief.
Die Kritik: In seinen besten Momenten lässt dieser Ulk alle Scham links liegen und wandelt auf den rabiaten Witz-Wegen von „Wir sind die Millers“.
SOUTHPAW: Wenn ein Boxer abstürzt
Die Story: Der Boxer (Jake Gyllenhaal, 34) stürzt nach dem Tod seiner Frau ab. Erst mit Hilfe eines Trainers (Forest Whitaker, 54) kommt er wieder auf die Beine.
Die Kritik: Gyllenhaal spielt grandios, aber ansonsten verzettelt sich dieses schlichte Sportlerdrama in altbekannten Klischees.
DER KLEINE RABE SOCKE 2: Der Vogel, den die Kids mögen
Die Story: Als alle mit dem Sammeln der Wintervorräte beschäftigt sind, braust der vorlaute aber gutmütige Rabe Socke mit seiner Seifenkiste wild durch den Wald und aus Versehen gegen die prall gefüllte Vorratshütte.
Die Kritik: Auch der Aufguss um den vorlauten Vogel bietet kunterbunte Kurzweil für die kleineren Kino-Besucher.
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