Staatliche Kontrolle

Warum Gäste im Hotel Neptun ihr Geld abgeben mussten und neues bekamen

Im Hotel Neptun in Warnemünde saßen FDGB-Urlauber und Westgäste an derselben Bar. Bezahlt wurde bald mit Scheinen, die es nur dort gab.

Foto von Autor/Autorin: Sebastian Krause
Lesezeit 3 Min
Das Hotel Neptun in Warnemünde: Zu DDR-Zeiten mussten Gäste ihr Geld gegen hauseigene Wertscheine eintauschen. Das sogenannte Neptungeld sollte den heimlichen Handel mit D-Mark eindämmen.

Das Hotel Neptun in Warnemünde: Zu DDR-Zeiten mussten Gäste ihr Geld gegen hauseigene Wertscheine eintauschen. Das sogenannte Neptungeld sollte den heimlichen Handel mit D-Mark eindämmen.

© Winfried Rothermel/imago

Im Hotel Neptun in Warnemünde bezahlten Gäste zu DDR-Zeiten mit Scheinen, die ausschließlich im Haus galten: dem Neptungeld. Dieses gab es in Stückelungen zu 1, 2, 5 und 10 Mark. Denn im Hotel wechselte Westgeld unter der Hand den Besitzer. Das sollte verhindert werden.

Berliner Kurier

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