Silverstone - Sein Name klingt in den Ohren der Formel-1-Fans wie Musik von drei WM-Feiern auf einmal: Senna. Ayrton Senna (Foto r.). Drei Mal holte der Brasilianer, der 1994 in Imola mit nur 33 Jahren tödlich verunglückte, den Titel. Sein Neffe Bruno trägt seinen großen Namen, ließ die Legende in der Formel 1 wieder aufleben. Bis gestern. Da wurde der 26-Jährige nach nur neun Rennen vom spanisch-deutschen Team HRT vor die Tür gesetzt.Vor dem Grand Prix morgen in Silverstone (14 Uhr/RTL) verkündete der deutsche Teamchef Colin Kolles: "Unsere Fahrer in England sind Sakon Yamamoto und Karun Chandhok." Völlig überraschend für Senna, der noch am Vormittag PR-Termine wahrgenommen hatte. Der Brasilianer, der zwei 16. Plätze als Top-Ergebnisse verzeichnete, hatte mit seiner Kritik an der Verpflichtung von Testpilot Christian Klien für Unmut gesorgt. Den Ösi-Piloten im freien Training fahren zu lassen, sei die falsche Entscheidung, weil es für Neueinsteiger wie ihn wichtig sei, viele Trainingskilometer zu sammeln, hatte Senna moniert.Angeblich sollen aber finanzielle Gründe zum Rauswurf geführt haben. Der große Name soll nicht die erhofften Sponsoren gebracht, Yamamoto dagegen aber mit viel Geld sein Cockpit erkauft haben. Geld, das das klamme Hispania-Team braucht.------------------------------
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