Schlechte Nachricht: Die Warnstreiks der GDL gehen weiter. Gute Nachricht: Die Berliner S-Bahn wird davon ausgenommen. Mit den Warnstreiks will die Gewerkschaft der Lokführer (GDL) die Deutsche Bahn und andere private Verkehrsunternehmen (Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft, Westfalen-Bahn, Nord-Ostsee-Bahn) wieder an den Verhandlungstisch zwingen. Ziel: Ein Flächentarifvertrag für alle 26 000 Lokführer mit einem einheitlichen Entgelt, das bei 105 Prozent des DB-Niveaus liegen soll. Um den Druck auf die Arbeitgeber weiter zu erhöhen, will die GDL nun die Urabstimmung über einen flächendeckenden Streik einleiten. Die geheime Briefwahl wird zwei Wochen dauern, sodass Anfang März die Auszählung erfolgen kann. Bis dahin sind weiterhin Warnstreiks möglich.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com