Also vom Feeling her, sagte einst der große Fußballphilosoph und Ex-Nationalspieler Andreas Möller, habe er ein gutes Gefühl. Dem kann man sich nur anschließen. Genau so fühlte sich das beim Auftakttraining des 1. FC Union vor rund 4000 Kiebitzen in der Wuhlheide an. Vorfreude allenthalben. Es liegt was in der Luft.
Und in rund vier Wochen geht es auch schon wieder los. Ich lege mich mal fest: Ein Jahr mit Tuchfühlung zur Abstiegszone – und sei es nur phasenweise – werden wir nicht wieder erleben. Und wer in dieser Liga nicht gegen den Abstieg spielt, findet sich zwangsweise in Regionen wieder, die vielversprechend sind.
Natürlich kann den Aufstieg keiner erzwingen oder garantieren. Es ist immer noch Fußball. Aber die wichtigsten Voraussetzungen dafür wurden an der Wuhle geschaffen. Früh wie nie hatten die Köpenicker ihre Neuzugänge unter Dach und Fach gebracht. Alle – bis auf Redondo – gestandene Kicker.
Nur die Personalie Polter ist noch offen. Es sollte keinen wundern, wenn Union sich schon im Ausland nach geeignetem Ersatz umgesehen hat. Wäre wohl kostengünstiger und würde Geld für einen gestanden Linksverteidiger freimachen. Unabhängig davon empfehle ich jedem: Hinsetzen (oder stehen), zuschauen, und genießen, seinen Gefühlen freien Lauf lassen ...
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com