Nachschuss zu Sascha Lewandowski

Neuer Coach, alte Ziele bei Union Berlin

Mathias Bunkus kommentiert die Perspektiven mit Unions neuem Trainer.

Mathias Bunkus
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Nun also Sascha Lewandowski. Er zeigte sich bei seiner Vorstellung vom ersten Augenblick an hellwach und schlagfertig. „Was kostet das? In der Mannschaftskabine wird so etwas richtig teuer“, scherzte der 43-Jährige als mitten in der Runde das Handy eines Journalisten klingelte. Als diesem das Missgeschick ein zweites Mal widerfuhr, packte der neue starke Mann noch einen drauf: „Beim dritten Mal fliegst du raus!“ Klare Vorstellungen hat er also schon mal. Wie schnell sich diese nun auch im Spiel der Köpenicker widerspiegeln werden, bleibt abzuwarten. „In Leverkusen hat das schnell funktioniert. Ich hoffe, das wird hier auch so sein. Etwas Geduld aber muss man aufbringen, auch wenn das nicht gerade eine meiner Stärken ist“, wie er einräumte. Geduld ist dabei ein gutes Stichwort. Die hat Union lange auch bei Norbert Düwel bewiesen. Aber halt nicht ewig. Aber sie bewiesen Mut zur Korrektur, um die Saisonziele (ein Platz unter den ersten Sechs) nicht zu gefährden. Denn daran halten sie trotz des Fehlstarts fest. Und sehen in Lewandowski dafür den geeigneten Mann.

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