Die Entscheidung ist so gut wie gefallen. Hertha BSC wird keinen neuen zentralen Mittelfeldspieler bis zum Transferschluss am 2. Februar holen. Die Hoffnungen von Trainer Jos Luhukay und Manager Michael Preetz liegen auf den vorhandenen Spielern, dass sie es besser machen als in der Hinrunde.
Die größte Hoffnung heißt Ronny, der Brasilianer trägt die größte Last. Es ist unbestritten, dass Ronny einen Wahnsinnsschuss hat und geniale Pässe aus seinem linken Fuß zaubern kann. Luhukay sagt: „Er ist unser bester Spieler. Und der Beste muss auch auf dem Platz stehen.“
Der kleine Bruder von Ex-Herthaner Raffael spielt seine fünfte Saison bei den Blau-Weißen. Konstant überragend war er nur in Liga 2 in der Saison 12/13. In der Bundesliga blitzte bisher zu selten sein Ballzauber auf, er verlangsamte sogar das Offensivspiel durch zu viele Dribblings. Für ihn werden die nächsten vier Monate entscheidend für seine Karriere. Die Frage muss erlaubt sein: Schafft er endlich den Durchbruch? Und mit dieser Ungewissheit bleibt Ronny Herthas Risikofaktor.
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