Hannover? Stuttgart? Zwei von drei Big-Point-Spielen haben die Eisernen bereits verloren. Und natürlich will jetzt keiner daran erinnert werden. Aber wir sollten trotzdem noch einmal den Fokus drauf richten. Beiden Spitzenkicks war gemein, dass die Unioner nicht ihren besten Tag hatten und sich hinterher fragen mussten, warum die Konkurrenz ihnen das Fell über die Ohren gezogen hat.
Eine der Antworten ist natürlich, dass die Köpenicker in beiden Partien nicht an ihre Grenzen gegangen sind. Ordentlich mitzuspielen langt eben nicht gegen die Großen. Und genau das muss heute der Unterschied sein.
Jeder Eiserne muss am Dienstagmorgen in den Spiegel schauen können – und sagen: „Ich habe alles gegeben, alles rausgehauen, was der gestresste Körper am Ende einer kräftezehrenden Saison eben noch hergibt.“
Vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Sollten die Niedersachsen dann doch irgendwie gewonnen haben, ist das eben Sport. Das muss dann akzeptiert werden. Und wird es von den Fans garantiert auch. Fußballgötter bleiben sie eh. Aber zum Aufstiegshelden gehört dann etwas mehr dazu.
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