Nachschuss

Hertha BSC vs. Werder Bremen: Ein Spiel mit genau 371 Geschichten

Hin und her und rauf und runter auf dem grünen Rasen. Rein in die balu-weiße Komfortzone und ganz schnell wieder raus. Irgendwie war es ein Spiel prallvoll mit Geschichten.

Andreas Lorenz
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Hin und her und rauf und runter auf dem grünen Rasen. Rein in die balu-weiße Komfortzone und ganz schnell wieder raus. Irgendwie war es ein Spiel prallvoll mit Geschichten.

Meine Hertha ist viel, viel selbstbewusster in dieser noch jungen Saison. Drückt auf das gegnerische Tor. Hat sich das 1:0 durch Stocker regelrecht erzwungen mit zwei intensiven Attacken auf den verteidigenden Gegenspieler. Doch die Angst ist immer noch ein Teil der Mannschafts-Psyche.

Nach dem 1:1 riss der Faden. Trotz der Chancen nach der Pause war Bremen nun den Hauch überlegen und schien dem 2:1 näher als Hertha dem ersten flotten Sechser der Bundesliga-Geschichte. Den hätten wir beim KURIER übrigens mit einer ganzseitigen Tabelle belohnt. Alles war vorbereitet, mit einem gehörigen Augenzwinkern natürlich.

Mal abwarten, wann das mal wieder eine Story werden kann. Lassen wir ein paar aus – und springen zu Geschichte Nr. 371. Alexander Baumjohann zurück im Hertha-Dress. Sein ersten Pflichtspiel im blau-weißen Dress seit der ersten Pokalrunde der Vorsaison am 16. August 2014. 371 Tage Verzweiflung, Frust, Reha, Schmerzen, Schweiß und Bangen. Baumi, du bist der erste Held dieser Hertha-Saison. Das kann dir keiner mehr nehmen!

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