Nachschuss

Gegen Neuhaus gegen ein Déjà-vu

Mathias Bunkus
Lesezeit 2 Min

© dpa

Hach, was war die Vorfreude groß gewesen. Endlich wieder Ligakicks. Aber hatten wir das wirklich vermisst? Also dieses Gefühl, auf fremden Boden ein gern gesehener Gast zu sein, weil die Punkte den Gegner so oft überlassen werden. Unnötig überlassen werden.

Das A-Wort wie Aufstieg soll ja keiner in den Mund nehmen, damit die Truppe nicht damit belastet wird. Das F-Wort wie Fehlstart will aber auch keiner mehr hören. Altvertraut das alles. Was es nicht besser macht.

Wer dazu noch an Unions liebgewonnenes Ritual denkt, im Pokal in der ersten Runde ein Freilos zu sein, wird die kommenden Wochen wohl nicht ganz so viel Spaß haben und die Sommerpause zurücksehnen.

Ich will die Empfehlung für eine Rückrundendauerkarte noch nicht aussprechen, aber wenn jetzt kein Déjà-vu aufkommen soll, muss Union schon gegen Uwe Neuhaus und Dynamo Dresden das Glück auf seine Seite zwingen.

Mit Rekordheimsieg Nummer neun in Folge wäre der Start schon um einiges besser als in den letzten Jahren. Trotz des missglückten Auftaktes tief im Westen. Aber der kann ja an der Wedau im Pokal und auf der Bielefelder Alm in der Liga dann auch noch schnell korrigiert werden.

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