Nachschuss

Es wird nicht leichter, es wird Hertha!

Hertha wird es auch in der kommenden Saison nicht leicht haben. Hier ist ein Kampfschrei angebracht: Wir sind Hertha. Wir sind härter!

Andreas Lorenz
Lesezeit 2 Min

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Ach, ist das wieder alles schlimm bei Hertha! Das wird doch wieder nüscht! Dit hat doch alles keinen Sinn! Sie, liebe Leser, wissen, dass ich nicht so denke.

Aber wetten, dass Sie viele Hertha-Fans kennen, die momentan mal wieder Trübsal blasen? Ich nenne es blau-weiße Folklore und mache beim kollektiven Depri-Tanz nicht mit.

Ja, Hertha wird erneut kein leichtes Spiel haben. Wie sollte es auch anders sein in einer Hochfinanz-Liga, in der ein Drittel der Klubs (FC Festgeld, VWfL, Pille 04, Gazprom 04, Borussia Südtribüne, TSG SAP) für ewig unabsteigbar im Zaster schwimmt.

Während Hertha an einen Vermarkter gebunden ist, der nicht mal rechtzeitig einen Trikotsponsor für einen Hauptstadt-Bundesligisten besorgen kann. Also finde ich mich mit Herthas Rolle irgendwo im Nirgendwo der ersten Liga ab. Und wünsche mir einfach nur eine Vereinsführung, einen Trainerstab und eine Truppe, die aus alledem ein Mantra machen. Eine Tugend. Einen Kampfschrei. Einen Schlachtruf. Zum Beispiel so: Wir sind Hertha. Wir sind härter. Ein Spiel gegen uns dauert 90 Minuten. Plus vier Tage, bis eure Schmerzen nachlassen!

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