Es gibt Sachen, die gibt es eigentlich gar nicht. Zum Beispiel Schiedsrichter, die mit Mumm und Konsequenz für Hertha pfeifen.
Seit dem Februar 2009, als ein gewisser Knut Kircher die Griechisch-Römische Ringereinlage von Dzeko gegen Simunic ignorierte und das Siegtor für Wolfsburg anerkannte, erwarten Hertha-Fans sowieso nur noch das Schlimmste von den Pfeifenmännern. Und behielten immer wieder recht.
Ich sage nur: Verpfiffene Titelchance gegen Schalke. Aberkannte Tore im Abstiegskampf. Kartenorgien in der Zweiten Liga. Noch am vorigen Sonnabend beim 2:2 in Hamburg wurde Hertha ein klarer Elfer verweigert. Umso unglaublicher, was sich gestern in der vorletzten Minute ereignete. Schiri Robert Hartmann hatte den Mumm, den Mut und das Auge das Zupfen von Ya Konan am Ärmel von Maik Franz zu pfeifen. Tor aberkannt.
Wütende Beschwerden ausrastender Hannoveraner, wo sonst immer Herthaner toben. Ich dachte bei mir: Wenigstens eine kleine Wiedergutmachung für die jüngste Vergangenheit. Es gleicht sich eben doch alles aus. Fehlen nur noch 15 bis 20 weitere wichtige Pfiffe pro Hertha!
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com