Hopp oder top, Sekt oder Selters. Das Motto des Spiels war schon vor dem Anpfiff klar. Der Kick wurde auch der Stimmung gerecht.
Ein Spiel, das von beiden Seiten mit offenem Visier geführt wurde. Nur dass die Hausherren immer einen Tick gefährlicher waren. Gedankenschneller. Präsenter. Union wollte, konnte aber nicht. Und schaffte es nicht, über sich hinauszuwachsen.
Was aber nötig gewesen wäre. Folgerichtig ging die Eintracht am Ende als Sieger vom Platz. Und wäre es wohl auch ohne Überzahl gegangen. So viel Ehrlichkeit sollte sein. Auch in einer Stunde, die schmerzt. Und das sollte man sich eingestehen.
Union in Braunschweig
Auch das noch: Gelb-Rote Karte für Roberto Puncec.
© dpa
Frust macht sich breit bei Toni Leistner und Stephan Fürstner. Der Aufstieg ist abgehakt.
© imago/Matthias Koch
Hängende Köpfe bei den Eisernen.
© dpa
© City-Press GbR
© City-Press GbR
© dpa
© dpa
© dpa
© dpa
Union musste vor der Saison nicht, aber wollte. Nur wenn man so nahe dran war am großen Coup, dann tut es weh, wenn sich die Tore vor einem verschließen. Zumal Union sich fragen muss, ob das nicht selbstverschuldet ist. Wer alle drei Spitzenkicks abgibt, kann halt nicht triumphieren.
Die Tatsache, dass Union die beste Rückrunde aller Zeiten gespielt hat, tollen 28 Zählern in der Hinrunde bis jetzt 29 weitere hat folgen lassen, tröstet nicht über den Blechrang hinweg. Also ein kurzer Moment der Trauer sollte jetzt gestattet sein. Und dann darf Jens Keller weitermachen, ein Team formen, dass nächstes Jahr nicht kurz vor dem Zieleinlauf ins Stolpern kommt.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com