Die Bundesliga-Ergebnisse von Dienstagabend: Der FC Lewandowski klatscht Wolfsburg mit 5:1 weg. Vedad BSC besiegt Köln mit 2:0 und Sandro 98 schickt Bremen mit 2:1 nach Hause. Will sagen: Was für ein geiler Abend für die Stürmer! Das Lewa weiß, wo die Kiste steht, weiß jedes Kind in Polen, Europa, der Welt und den angrenzenden Milchstraßen.
Und er selber verkündete im Jubelinterview das uralte Rezept für jene Könner, die das Runde 1000-mal besser in Eckige bringen als Sie und ich. „Ich habe gar nichts gedacht, nur versucht, weiter den Ball aufs Tor zu schießen.“ Aber während es durchaus vielen Menschen leicht fällt, das Gehirn abzuschalten – siehe Heidenau und andernorts – ist das für Torjäger oft die schwierigste Übung.
605 Tage ohne Tor, dafür mit Tankwagen voller Häme, die in seine Richtung ausgekippt wurde – das alles hatte Herthas Neuzugang Vedad Ibisevic im Rucksack. Zwei Tore machen ihn zum blau-weißen Soforthelden. Ein feiner Kerl ist er obendrein. Und auch wenn sich Sandro Wagner beim Abgang von Hertha nicht wie ein Herr benahm – ich gönne ihm den Doppelpack zum Darmstädter Sieg gegen Werder von Herzern.
527 Tage lang sah es so aus, als könne er von der Fernsehturmspitze aus den Alex nicht treffen – jetzt ist er der Star am Böllenfalltor. Stürmerglück, der geilste Kick im Fußball.
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