Vielleicht wird diese Saison irgendwann als die Quantensprung-Spielzeit in Herthas Geschichtsbücher eingehen. Und besonders dieser Spieltag. Präsident Werner Gegenbauer und Finanzboss Ingo Schiller schauten sich glücklich und zufrieden auf der Tribüne diesen 2:0-Sieg an. Die Europa League ist ganz nah, aber noch besser ist: Die Konkurrenz ist ganz fern. In der sportlichen Tabelle und im Geldranking.
Hertha in Darmstadt
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Torschütze Jordan Torunarigha lässt sich von seinen Mitspielen feiern.
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Das ist nämlich das wirklich Entscheidende. Gerade zum Zeitpunkt des erhöhten TV-Vertrages, der von 680 Millionen Euro auf 1,18 Milliarden anstieg, macht Hertha in der TV-Geld-Tabelle (nach Fünf-Jahres-Wertung) Plätze gut. Vergangenes Jahr gab es 28 Millionen für Rang 11, jetzt werden es mindestens 45 Millionen auf Rang 9, wenn Hertha noch sportlich auf Platz sieben abrutscht. Ansonsten sind es rund 50 Millionen Euro.
Hertha schließt gegen die früheren Finanz-Topklubs wie Wolfsburg, Leverkusen, Schalke und Gladbach ein bisschen auf, weil die schlechte Saisons hingelegt haben. Für die Blau-Weißen ist die Geldschere kleiner geworden.
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