Nachschuss

Union darf sich von Rang vier nicht einlullen lassen

Es gibt sicher schönere Resultate als die Ergebnisse der Eisernen der letzten Wochen.

BK
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Nach der Heimpleite gegen Heidenheim müssen die Eisernen die Köpfe frei bekommen, um die Weichen für eine erfolgreiche Saison 2017/18 zu stellen.

Nach der Heimpleite gegen Heidenheim müssen die Eisernen die Köpfe frei bekommen, um die Weichen für eine erfolgreiche Saison 2017/18 zu stellen.

© dpa

Es gibt sicher schönere Resultate als die Ergebnisse der Eisernen der letzten Wochen. Es gibt aber auch schlechtere Platzierungen als am Ende Rang vier. Karlsruhe würde gern mit Union tauschen. Oder die chronisch aufgeregten Münchner Löwen, um hier nur zwei Ex-Erstligisten zu erwähnen.

Insofern ist Union in einer beneidenswerten Situation, die nur durch eigene Unzulänglichkeiten am Ende getrübt wurde. Wir wollen hier auch nicht groß den Spielverderber spielen oder uns als Unken präsentieren. Aber der bisher eingeschlagene Weg, der seit dem Absturz in die Oberliga 2005 mehr oder weniger steil nach oben geführt hat, ist kein Selbstläufer. Sondern nach wie vor harte Arbeit.

Dazu gehört auch, dass sich im Erfolgsfalle Gedanken gemacht werden. Die Schere zwischen denen da oben und dem Fußball-Unterhaus wird in den kommenden Jahren noch weiter auseinanderdriften. Es droht eine geschlossene Gesellschaft. In diese Phalanx kann Union nur dann wirklich einbrechen, wenn man jetzt weiter klug handelt. 

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