Mit einer runderneuerten Version der Playstation Portable (PSP) sagt Sony der Konkurrenz den Kampf an: Während Smartphones wie das iPhone auf dem Markt für mobile Spiele immer wichtiger werden und tragbaren Konsolen Marktanteile wegnehmen, hält der japanische Konzern mit der NGP - Next Generation Portable, so der Arbeitsname - dagegen.Wann kommt die NGP? Sony will die mobile Daddelkiste Ende des Jahres auf den Markt bringen. Zumindest in Japan - ob das Gerät dann auch schon in Europa und den USA startet, ist fraglich: Der Konzern rechnet mit einer zu großen Nachfrage, um die drei wichtigsten Märkte gleichzeitig zu bedienen. Experten rechnen mit Preisen um 300 Dollar.Zwei Touch-Flächen: Neben den gewohnten Bedienelementen der PSP hat die NGP einen Extra-Joystick, Bewegungssensoren und zwei berührungsempfindliche Flächen: einen Touchscreen auf der Front sowie ein Touchpad, wie man es von Notebooks kennt, auf der Rückseite. Vorteile: Das Pad lässt sich bedienen, ohne die Finger von Tasten und Sticks zu nehmen und ohne den Bildschirm zu verdecken. Damit sollen ganz neue Spiel-Aktionen möglich werden.Mehr Auflösung: Die Auflösung des Displays wurde gewaltig erhöht. Statt 480 mal 272 Pixeln stellt der neue Touchscreen nun 960 mal 544 Bildpunkte dar. Die Display-Diagonale wuchs von 4,3 auf fünf Zoll. Für knackige Farben soll die OLED-Technik sorgen.Unterwegs online: Außer per WLAN und Bluetooth kann die NGP auch im 3G-Handynetz funken.Anbindung an Android: Die NGP soll über die neue Playstation Suite, eine auf dem Handy-Betriebssystem Android basierende Spieleplattform, auf alte PSone-Klassiker zugreifen können.------------------------------BU: Für die NGP soll es Versionen von "Uncharted" (F.), "Killzone" und "Call of Duty" geben.
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