Warum Autofahren in Berlin die Hölle ist
Tempo 30: Auf der Leipziger Straße geht es abschnittsweise nur noch mit maximal 30 km/h voran - ein Pilotprojekt für bessere Luft in der Stadt. Ohnehin staut sich hier oft der Verkehr.
© dpa
Baustellen: In schöner Regelmäßigkeit werden wichtige Verkehrsrouten erneuert oder sonstwie bearbeitet. Staus und nervige Umleitungen sind meist die Folge. Am Berliner Schloss wird schon so lange gebaut, dass sich wenige Autofahrer erinnern können, wie die Straße Unter den Linden ohne Baustellen aussieht.
© dpa
Touristen: Gerade in Friedrichshain tummelt sich ständig Partyvolk, das leider auch nicht vor der Fahrbahn halt macht - manchmal mit tödlichem Ausgang.
© Imago
Schlaglöcher: Viel Straße heißt auch viel Fläche, die kaputt gehen kann. Und das tut sie in Berlin ganz gerne. Nervig - auch wenn die Hauptstadt gewohnt kreativ damit umgeht.
© Imago
Events: So schön Fanmeile und Co. auch sind: Für viele Großveranstaltungen werden in Berlin ganze Straßenzüge gesperrt. In der Summe kommt mit CSD, 1. Mai usw. einiges zusammen.
© Imago
Parkplätze: 1,3 Millionen Pkw sind in Berlin gemeldet. Dazu kommt der Pendelverkehr, Besucher und Touristen. Die Suche nach einem Parkplatz hat dann was von der Nadel im Heuhaufen.
© Imago Lizenz
Parkscheine: Immer mehr Parkplätze in Berlin sind kostenpflichtig.
© Imago
Feuerteufel: Mehrere tausend Autos wurden bereits seit 2009 in der Hauptstadt angezündet. Da freut man sich auch nicht mehr über einen freien Parkplatz.
© Imago
Radfahrer: Sicher: Alle Verkehrsteilnehmer müssen aufeinander aufpassen und Rücksicht nehmen. Aber im Alltag klappt es häufig nicht - und so sind Radfahrer bei Berliner Autofahrern in etwa so beliebt wie Blitzer und Staus.
© Imago
Stadtautobahn: Im Prinzip ist die A100 die beste Wahl, um schnell durch die Stadt zu kommen. In der Praxis kann man das häufig vergessen - so im Berufsverkehr und kurz vor dem Wochenende.
© Imago
Ampeln: Der tägliche Großstadtverkehr wird durch rund 2.000 Ampeln und Lichtsignalanlagen geregelt. Nachts, wenn kaum jemand auf den Straßen unterwegs ist, nerven sie nur.
© Imago
Happy End, wenn alles gut geht. Aber das ging es bisher selten. Die Buddel -Chronik ist ein Buch des Frusts: Eine tropfende Tunneldecke stellt die BVG auf eine harte Probe. Eine unterirdische Stahlwand, entdeckt bei Arbeiten der Wasserbetriebe, sorgt für monatelangen Zeitverzug. Zu allem Übel immer wieder Stillstand hinter den Absperrungen, weil Genehmigungen nicht rechtzeitig erteilt werden. Die Folgen: Jahre mit Straßensperrungen, lieblos hingekippten Ersatzpisten, labyrinthischen Umwegen. Nun heißt es: „Fertig!“ Die Wasserbetriebe sind mit der Sanierung von Leitungen durch. Auch die BVG meldet: „Die Außenabdichtung läuft. Wenn in den nächsten drei Wochen kein Wintereinbruch kommt, sind wir Mitte Dezember fertig.“ Für die neue Fahrbahn ist dann noch das Tiefbauamt zuständig. Der Countdown läuft SHI
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com