Die Beamten würden am Montag versuchen, den Mann zu vernehmen, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Ein weiterer Insasse des Kleintransporters war ebenfalls schwer verletzt worden. Es sei nicht geklärt, wie alt er sei und ob es sich um den Beifahrer handele.
Das Fahrzeug mit acht Insassen aus Bulgarien war am Freitagnachmittag an einem Stauende ungebremst in einen Sattelzug aus dem Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt) gefahren. Im Kleintransporter saßen drei Frauen im Alter von 15, 30 und 61 Jahren - sie alle starben noch an der Unfallstelle - sowie fünf Männer zwischen 18 und 36 Jahren. Das geht aus persönlichen Dokumenten hervor.
Der Transporter sei von der bulgarischen Stadt Russe an der Donau auf dem Weg nach Hamburg gewesen, sagte eine Sprecherin des bulgarischen Außenministeriums am Samstag. Weitere Informationen zum Zweck der Reise lagen nicht vor. Man sei in Kontakt mit der bulgarischen Botschaft und habe alle bekannten Personalien weitergegeben, sagte eine Sprecherin des Brandenburgischen Innenministeriums am Samstag.
Allerdings sei bisher lediglich der 27-jährige Fahrer des Wagens zweifelsfrei identifiziert. Rechtsmediziner sollten am Montag die Identität der weiteren Unfallopfer klären, wie die Polizei mitteilte. Neue Erkenntnisse auch zum Unfallhergang seien erst Anfang kommender Woche zu erwarten.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Innenstaatssekretär Matthias Kahl (SPD) bedauerten den schweren Unfall und sprachen den Hinterbliebenen ihr Beileid aus. dpa
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