Logistikzentrum ohne Strom

Tesla-Anschlag: Stromausfall verursacht leere Regale in Supermärkten

Der Strom fehlt, aber die Warenauslieferung soll nun wieder stattfinden. So ist die Prognose für die kommenden Tage.

Foto von Autor/Autorin: Veronika Hohenstein
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Nach Tesla-Anschlag: Stromausfall in Logistikzentrum führt zu leeren Regalen bei Edeka in Berlin und Brandenburg.

Nach Tesla-Anschlag: Stromausfall in Logistikzentrum führt zu leeren Regalen bei Edeka in Berlin und Brandenburg.

© Müller-Stauffenberg/IMAGO

Eine linksextreme Gruppe hat sich zum Brandanschlag auf einen Strommast bekannt, der zu massiven Stromausfällen bei Tesla führte. Aber nicht nur das Tesla-Werk in Grünheide liegt lahm, sondern auch das Logistikzentrum der Supermarktkette Edeka in Freienbrink ist seit Dienstag ohne Stromversorgung.

Der Angriff auf das Tesla-Werk und dessen Stromversorgung in Brandenburg verursachte auch, dass die Handelskette Edeka die Belieferung ihrer Märkte mit Kühlwaren stark einschränken musste. Aber nun soll es mit der Belieferung wieder besser werden. In vielen Supermärkten in Brandenburg und Berlin sollen bereits Frischwaren-Stände leer gewesen sein. „Aufgrund eines Stromausfalls an unserem Lagerstandort in Freienbrink kommt es leider zu Einschränkungen in der Warenverfügbarkeit“, warnte ein Edeka-Supermarkt in Berlin nach Angaben des RBB seine Kunden. Auch wenn die Stromversorgung weiterhin unterbrochen ist, soll Edekas Logistikzentrum die Auslieferungen wieder aufgenommen haben, wenn auch noch kein normaler Betrieb möglich ist.

Nach dem Stromausfall in der Region Grünheide wegen eines Brandanschlags auf Tesla ist auch der Betrieb in einem großen Logistikzentrum der Handelskette Edeka gestört. Supermärkte konnten nur eingeschränkt beliefert werden.

Nach dem Stromausfall in der Region Grünheide wegen eines Brandanschlags auf Tesla ist auch der Betrieb in einem großen Logistikzentrum der Handelskette Edeka gestört. Supermärkte konnten nur eingeschränkt beliefert werden.

© Lutz Deckwerth/dpa

Nach Tesla-Anschlag: Stromausfall ursächlich für leere Regale in Supermärkten

Nach Angaben des Unternehmens sollen vom Logistiklager Freienbrink um die 500 Märkte in Berlin und Brandenburg mit Obst und Gemüse sowie kühlpflichtigen Lebensmitteln versorgt werden. Obwohl die Kühlung der Lebensmittel laut Edeka durch Notstromaggregate gewährleistet werden konnte, war die Situation dennoch angespannt. Zudem hatte Edeka die Lieferströme für Frisch- und Kühlwaren nach eigenen Angaben über die Logistikzentren in Landsberg (Sachsen-Anhalt) und Lauenau (Niedersachsen) umgeleitet.

Aktuelle Prognosen gehen von einer Wiederherstellung der regulären Stromversorgung bis Ende kommender Woche aus. ■

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