Sie ist wieder da! Zwölf Tage nach dem schweren Bühnen-Unfall hatte Vanessa Mai (26) gestern in Berlin ihren ersten öffentlichen Auftritt. Fröhlich stellte sie in einem Hotel in Friedrichshain ihre Tour-Pläne bis 2019 vor, wurde dann aber sehr ernst: „Seit dem Unfall weiß ich, dass mein Körper keine Maschine ist.“
Gequetschte Bandscheiben und Wirbel: In Berlin erzählt der Schlager-Star erstmals, was aus ihrer Sicht am 21. April bei Proben ihrer Bühnenshow in Rostock passiert war. „Wir probten gerade eine Hebefigur, die die Wirbelsäule sehr beansprucht“, sagt Mai. „Plötzlich war im Rücken ein Schmerz da, bekam Atemnot, war irgendwie weg.“ Ein Notarzt musste die Sängerin künstlich beatmen.
„Wie weit ich gehen kann, werden die Proben zeigen.“
Vanessa Mai, die Power-Frau auf der Bühne: Bei ihren Konzerten zeigt sie gewagte Tanzeinlagen und Sprünge. Die Rückenverletzungen hätten laut den Ärzten zu einer Bewegungsunfähigkeit führen können. Dennoch soll ihre Show künftig noch spektakulärer werden, kündigt Mai an. Auf der großen Arena-Tour, die zwar erst im Oktober 2019 in der Mercedes-Benz-Arena startet, die Mai aber schon jetzt mit vollem Tatendrang vorbereiten will.
Allerdings will sich die Sängerin nicht mehr so unter Druck setzen. „Ich bin froh, dass der Unfall passiert ist. Ein Warnschuss, den ich sehr ernst nehme. Ich werde mir mehr Ruhephasen gönnen, fange an, mich bewusster zu ernähren. Nach den Shows war ich noch immer wie im Fieber, habe nichts gegessen.“
Das soll nun anders werden, auch bei ihrem Auftritt am 10. Mai im Tempodrom. Auf gewagte Sprünge will die Sängerin vorerst verzichten. „Alles, was nicht wehtut, kann ich machen“, sagt Mai. „Wie weit ich gehen kann, werden die Proben zeigen.“
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