Nach Rydlewicz-Rücktritt

Wer wird neuer Trainer beim BFC Dynamo?

Spätestens am 7. Januar soll der Nachfolger auf dem Platz stehen.

Mathias Bunkus
Lesezeit 2 Min
Ein Kandidat für Weinrot-Weiß: Petrik Sander.

Ein Kandidat für Weinrot-Weiß: Petrik Sander.

© imago/Thomas Frey

Es wartet jede Menge Arbeit auf die Dynamo-Bosse vor den eigentlich besinnlich gedachten Tagen. Bewerbungsfaxe und Mails sind schon einige in Hohenschönhausen eingetroffen. Auch auf anderen Wegen wurde der Hut in den Ring geworfen.

Da heißt es kräftig sieben und aussortieren. Am liebsten wäre den Weinrot-Weißen ein Mann, der bereit wäre, erst einmal nur für die kommenden sechs Monate zu werkeln, um den Abstieg zu vermeiden. „Um nichts anderes kann es nach der Winterpause gehen“, so Wirtschaftsratsboss Peter Meyer, dessen Telefondrähte zu Boss Norbert Uhlig in den letzten Tagen noch mehr glühten als gewöhnlich.

Der Name Petrik Sander steht im Raum. Der einstige Cottbuser Bundesliga-Trainer war zuletzt bei vielen Regionalligaspielen in dieser Stadt als Zaungast zugegen. Gilt ähnlich so auch für Thomas Herbst.

Kein Schnellschuss

Ein Mann, der die Liga kennt, wäre hilfreich. Bei Volkan Uluc kommt es wohl eher nicht zu einem dritten Engagement beim BFC. Zum einen war sein Abgang 2014 nicht geräuschlos. Zudem steht der 48-Jährige noch bis Juni 2020 auf der Gehaltsliste von Nordhausen. Da kann und will der BFC nicht mitbieten. Das gilt so auch für Jens Härtel.

„Wir werden jetzt keinen Schnellschuss machen. Wichtig ist, dass der neue Mann am 7. Januar zum Trainingsauftakt da ist“, so Meyer. Gern kann eine Entscheidung schon vor Weihnachten fallen. „Wir müssen sehen, was die Gespräche mit den Kandidaten bringen“, so Meyer, der Rydlewicz’ Abschied mit Bedauern aufnahm. „Vielleicht gibt es ja irgendwann auch wieder ein Zukunft für ihn bei uns. Menschlich hat das hervorragend gepasst.“ 

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