Nach Pleite gegen Finnen

Bären bangen um den CL-Traum

Für die K.o.-Runde müssen nun auswärts die Punkte her

Manfred Hönel
Lesezeit 1 Min
Eisbären-Keeper Petri Vehanen wirbelt gewaltig vor der eigenen Kiste, konnte die Finnen-Tore auch nicht verhindern.

Eisbären-Keeper Petri Vehanen wirbelt gewaltig vor der eigenen Kiste, konnte die Finnen-Tore auch nicht verhindern.

© City-Press GbR

 Es sah zunächst so aus, als würden die Bären nahtlos an den Erfolg gegen Lulea anschließen. Neuzugang Nick Petersen drückte den Puck zum 1:0 über die Linie des finnischen Kastens (14.). Doch wer dachte, dass es so weitergeht, wurde schnell eines Besseren belehrt.
Die Finnen schafften nicht nur eine Minute später den Ausgleich, sondern sie gingen erst mit 2:1 (24.) und dann sogar in Unterzahl mit 3:1 (38.) in Führung. Dabei versiebten die Eisbären nicht nur einen Penalty durch Marcel Noebels (26.). Sie konnten auch sechs Überzahlspiele nicht für einen Treffer nutzen.
Die alte Leier! Daran krankten die Eisbären schon im vorigen Jahr. „Lappeenranta ist eine perfekte Defensivmannschaft. Es war schwer, den Riegel zu knacken“, begründete Barry Tallackson die lange Torflaute im zweiten Drittel. Für den zweiten Berliner Treffer sorgte mit einem Traumtor Daniel Fischbuch (48.). Strafen: Berlin zwölf Minuten, Lappeenranta 14. M.H.

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